Strohfeuer bei den Zulassungen motorisierter Zweiräder vorerst ausgebrannt

Im Januar und Februar hatten die Neuzulassungen motorisierter Zweiräder jeweils deutlich über denen der entsprechenden Vorjahresmonate gelegen. Doch angesichts der vom Industrieverband Motorrad e.V. (IVM) gerade veröffentlichten Zahlen für den März scheint es beinahe so, als sei das Strohfeuer schon wieder ausgebrannt. Klar, die Bezugswerte für die ersten beiden Monate 2018 waren angesichts der Umstellung rund um die Euro-Abgasnorm für Motorräder zum Ende des Jahres 2016 Anfang vergangenen Jahres ohnehin vergleichsweise niedrig. Zudem war die Witterung in diesem März nicht gerade dazu angetan, Zweiradfans in Scharen aufs (neue) Bike zu locken, sodass nach nunmehr drei Monaten und im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nun also in Summe gerade einmal noch ein Plus von 1,7 Prozent auf fast 35.900 Neufahrzeuge unterm Strich steht. Dabei haben Krafträder gar 2,5 Prozent auf 27.600 Einheiten verloren, während die Nachfrage nach Kraftrollern um bis dato 18,7 Prozent auf gut 2.800 von ihnen zulegen konnte. Gefragter als von Januar bis März 2017 waren zudem Leichtkrafträder: Für sie weist die IVM-Statistik ein Plus von 42,6 Prozent auf 2.900 Maschinen aus. Demgegenüber kann die Bilanz bei den Leichtkraftrollern mit knapp 2.600 Einheiten entsprechend gerade einmal einem 0,3-prozentigen Rückgang als stabil bezeichnet werden. christian.marx@reifenpresse.de

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