Kaizen: Continental-Werk in Thailand ausgezeichnet

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Kaizen, die aus Japan stammende Arbeitsphilosophie der kontinuierlichen Verbesserung, gewinnt in der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung. Eine treibende Kraft ist dabei das Technologieunternehmen Continental. Der deutsche Continental-Standort Roding sei Ende 2014 das weltweit erste Werk im Automotive-Bereich, das für sämtliche Abteilungen das Kaizen-Zertifikat „5S Best in Class“ erhalten habe, heißt es aus dem Unternehmen.  Anfang 2017 sei dann mit den 28 Continental-Elektronikwerken erstmals ein weltweiter Werksverbund 5S-zertifiziert worden.

Jetzt habe der Automobilzulieferer erneut seine Rolle als Kaizen-Pionier untermauert: „Als erstes Unternehmen in Thailand wurde der Continental-Standort Amata City vom Kaizen Institute mit dem ,5S Best in Class‘-Zertifikat ausgezeichnet. Der Continental Powertrain-Geschäftsbereich Engine Systems produziert in dem Werk mit rund 500 Beschäftigten Injektorsysteme und Hochdruck-Einspritzpumpen für den asiatischen und europäischen Markt“, heißt es aus dem Unternehmen.

Der Begriff Kaizen setzt sich aus den japanischen Wörtern Kai (Veränderung, Wandel) und Zen (zum Besseren) zusammen. Das Kürzel 5S steht für die Begriffe Seiri (Ordnung schaffen), Seiton (Ordnungsliebe), Seiso (Sauberkeit), Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn) und Shitsuke (Disziplin). Ins Deutsche übertragen nennt das Kaizen Institute diese 5S-Schritte „Sortiere aus“, „Systematische Ordnung“, „Sauber halten“, „Standardisieren“ und „Selbstdisziplin und ständige Verbesserung“.   cs

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