„Strategische Optionen für die Stahlgruber GmbH“ werden ausgelotet

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Der Vorstand der Stahlgruber Otto Gruber AG will nach eigenem Bekunden im Laufe dieses Jahres „strategische Optionen für die Stahlgruber GmbH“ prüfen. Dies erfolge im Rahmen eines strukturierten Prozesses und schließe auch einen möglichen Verkauf des als einer der führenden Kfz-Teilehändler Europas geltenden Unternehmens samt aller seiner nationalen und internationalen Tochterfirmen nicht aus, heißt es weiter. Damit soll sichergestellt werden, dass Stahlgruber – wie einer entsprechenden Mitteilung zu entnehmen ist – „im Lichte der fortschreitenden europäischen Konsolidierung des Autoteilegroßhandels auch weiterhin erfolgreich und strategisch aussichtsreich positioniert“ bleibe.

Die Stahlgruber Otto Gruber AG mit Sitz in Poing (bei München) ist Finanz- und Managementholding für die Gesellschaften der Stahlgruber-Gruppe: Sie hält 100 Prozent der Anteile an den beiden großen Konzerngesellschaften Stahlgruber GmbH und Rema Tip Top AG, die das operative Geschäft betreiben. Die Stahlgruber GmbH wickelt demnach das Geschäftsfeld Groß- und Einzelhandel für Kfz-Zubehör, Kfz-Ersatzteile und Werkstattausrüstung sowie die daraus resultierenden Dienstleistungen ab. Unter der Stahlgruber GmbH finden sich die Stahlgruber-Beteiligungsgesellschaft mbH mit den internationalen Tochtergesellschaften sowie die Stahlgruber-Holding GmbH mit den Beteiligungs- und Tochtergesellschaften in Deutschland.

„Mit der Prüfung möglicher strategischer Optionen wollen wir erreichen, dass Stahlgruber, zusammen mit einem starken Partner, seine internationale Marktposition im Kfz-Teilemarkt halten und weiter ausbauen kann“, erklärt Heinz Reiner Reiff, Chief Executive Officer der Stahlgruber Otto Gruber AG. Ungeachtet dessen bleibe der Mutterkonzern Stahlgruber „sehr eng verbunden“ und werde bei der als ergebnisoffen bezeichneten Überprüfung besagter strategischer Optionen „insbesondere auch das Wohl der Gesellschaft und ihrer Mitarbeiter berücksichtigen“. Eine Entscheidung über eine mögliche Veräußerung sei jedenfalls definitiv noch nicht getroffen worden, wird bei alldem noch einmal ausdrücklich betont. cm

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