Bridgestone verringert Seitenwandabrieb von Busreifen um 30 Prozent

Ein seit jeher großes Problem für Busreifen und deren Hersteller sind die ständigen Bordsteinkontakte der Reifen, die die Seitenwände mitunter deutlich schneller verschleißen lassen als die Laufflächen. In Japan beteiligt sich Bridgestone jetzt an einem Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, Busse so nah wie möglich an die Bordsteinkanten fahren, damit Fahrgäste einfachen einsteigen zu lassen und gleichzeitig aber den Reifenverschleiß zu verringern. Während die beteiligten Forschungseinrichtungen an einer Neukonzeption von Bushaltestellen arbeiten, trägt Bridgestone sein Know-how in der Reifenentwicklung zum Projekt bei. Wie der Hersteller dazu jetzt mitteilt, habe man eine „abriebfeste Seitenwandtechnologie“ entwickelt, mit der Schäden an derselben beim Kontakt mit dem Bordstein deutlich verringert werden können. Der sogenannte Abrasionsverschleiß soll dabei verringert werden, indem die durch den Kontakt verloren gehende Energie reduziert wird; mit anderen Worten: der Reifen schleift leichter am Bordstein entlang. Bridgestone zufolge habe man in Versuchen mit entsprechenden Testreifen bereits nachweisen können, dass der Abrieb um rund 30 Prozent reduziert werden kann. Bis 2020 sollen aus diesen Erkenntnissen Produkte für den Straßeneinsatz werden. ab

 

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