ADAC TruckService: Pannenfreies Fahren ist eine Frage der Einstellung – Technologie längst verfügbar

Dienstag, 2. August 2016 | 0 Kommentare
 
Der ADAC TruckService sorgt für Mobilität
Der ADAC TruckService sorgt für Mobilität

Digitalisierung macht’s möglich. Ob Reifen, Bremsen oder Kühlaggregat, Sensoren registrieren praktisch alles, was in Lkw oder Trailer geschieht. Solche Telematikdaten auswerten können viele, aber aus allen Systemen gleichzeitig und im Fall der Fälle reparieren, bevor es zur Panne kommt, kann nur einer. So heißt es in der Mitteilung des ADAC TruckService.

„Pannenfreies Fahren ist eine Frage der Einstellung, die Technologie ist längst verfügbar. Wir werden uns in 20 Jahren fragen, warum wir es so lange hingenommen haben, dass Reifen platzen, Lkw brennen oder Ladung im Wert von hundertausenden Euro wegen es defekten Kühlaggregats vernichtet werden muss“, sagt Christoph Walter, Vorsitzender der Geschäftsführung des ADAC TruckService in Laichingen. Dass ein Pannendienst Pannen verhindern will, ist für ihn kein Widerspruch: „Wir verkaufen genau genommen keine Pannenhilfe. Wir verkaufen Mobilität“, sagt Walter.

Christoph Walter

Christoph Walter

Das Prinzip sei einfach, verspricht das Unternehmen: Die Telematikdaten der angebundenen Komponenten werden laufend auf eine neutrale Plattform übertragen und mit einem eigens entwickelten Algorithmus ausgewertet. Er sorgt für die Feinjustierung der Vorwarnstufen, damit eine Warnmeldung weder zu früh, noch zu spät, sondern exakt zum richtigen Zeitpunkt kommt. Der Flottenbetreiber erhält Handlungsempfehlungen nach dem Ampelsystem, sobald ein Problem identifiziert wird. Grün informiert über eine Abweichung vom Sollwert. Der Empfänger entscheidet selbst über das weitere Vorgehen. Bei Gelb muss das Fahrzeug in die Reparatur und der ADAC TruckService organisiert einen Werkstatttermin. Rot bedeutet dagegen Gefahr. Der Kunde wird informiert, dass das Fahrzeug nicht mehr weiterfahren sollte und entscheidet, ob ein mobiler Serviceeinsatz gestartet wird.

Nach Schätzungen des ADAC TruckService lassen sich so circa 500 Euro pro Trailer und Jahr durch weniger Ausfälle sowie niedrigere Verschleiß- und Instandhaltungskosten sparen. Acht Logistikdienstleister mit zusammen mehr als 1.000 Trailern testen derzeit das System, darunter Air Cargo Transport, BSG, Finsterwalder Transport, Ludwig Meyer, Rolf Benzinger Spedition-Transporte, trans-o-flex Schnell-Lieferdienst oder WAD Werner Automobil-Dienste. Die Fernanalyse, die mit allen gängigen Telematiksystemen genutzt werden kann, ist interessant für Nutzfahrzeugflotten mit Trailertelematik, aber auch für Telematik-, Komponenten- und Trailerhersteller, die ihre Telematiksysteme um einen Mehrwert ergänzen möchten.

Neue Kreditkarte reduziert Diebstahlrisiko

Im IAA-Messegepäck hat die ADAC TruckService-Tochter Europe Net außerdem eine neue Kreditkarte. Die Europe Net Service Card kann europaweit in Minutenschnelle mit jedem gewünschten Betrag aufgeladen werden und wird so punktgenau zum Zahlungsmittel. Sie ist für Pannendienst- und Werkstattleistungen sowie an Tankstellen im In- und Ausland nutzbar. Nicht benötigtes Guthaben wird nach dem Zahlvorgang wieder entladen, sodass bei Diebstahl oder Verlust der Karte kein finanzieller Schaden entsteht.

Zu sehen sind beide Neuheiten am ADAC TruckService-Stand E09 in Halle 13. cs

 

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Kategorie: Markt

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