Europäische Kautschukforschung in ERRLAB gebündelt

Donnerstag, 29. Januar 2015 | 0 Kommentare
 
V. li. n. re.:  Prof. Ulrich Giese (DIK), Fabio Bertolotti (Assogomma), Boris Engelhardt (wdk), Christian Caleca (SNCP), Fazilet Cinaralp (ETRMA), Claude Janin (LRCCP) uns Fabio Negroni (Cerisie)
V. li. n. re.: Prof. Ulrich Giese (DIK), Fabio Bertolotti (Assogomma), Boris Engelhardt (wdk), Christian Caleca (SNCP), Fazilet Cinaralp (ETRMA), Claude Janin (LRCCP) uns Fabio Negroni (Cerisie)

„Mit dem jetzt geschaffenen Verbund der Kautschukforschungsinstitute Deutschlands, Frankreichs und Italiens ist ein bedeutender Schritt zur Stärkung der europäischen Kautschukindustrie vollzogen worden“, so Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) in Brüssel anläss­lich der Gründung der Forschungsplattform ERRLAB.

Auf Initiative der nationalen Kautschukverbände Assogomma (Italien), SNCP (Frankreich) und wdk (Deutschland), gemeinsam mit dem europäischen Verband ETRMA (European Tyre and Rubber Manufacturers’ Association), ist die gemeinsame Forschungsplattform ERRLAB (European Research and Rubber Laboratories) ins Leben gerufen worden, um die Forschungskompetenzen zu bündeln. An dem Verbund sind das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie (DIK), das französische Laboratoire de Recherche et de Contrôle du Caoutchouc et des Plastiques (LRCCP) und das Laboratorio per la Certificazione e Ricerca sui Sistemi Elastomerici (Cerisie) in Italien beteiligt. Sprecher von ERRLAB ist der Franzose Christian Caleca (SNCP), dem als wissenschaftlicher Ansprechpartner Prof. Dr. Ulrich Giese vom DIK in Deutschland zur Seite steht. Der Part des wissenschaftlichen Ansprechpartners wechselt jährlich unter den beteiligten Instituten.

„Mit dem Forschungsnetzwerk steht den Unternehmen der europäischen Kautschukindustrie die Expertise von mehr als hundert Forschern und Wissenschaftlern zur Verfügung. Damit ist für die Unternehmen eine gute Grundlage gegeben, die künftigen technischen Herausforderungen zu meistern und im weltweiten Wettbewerb zu bestehen“, betont Engelhardt. Er ist überzeugt, dass die Bündelung von Forschungs- und Entwicklungskompetenzen sowie der Kapazitäten für Untersuchungen und Tests zu einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der beteiligten Forschungseinrichtungen führt und ergänzt: „Mit dem multinationalen Verbund sind außerdem die Chancen gegeben, sich aktiv an EU-Forschungsprogrammen zu beteiligen. ERRLAB ist zugleich ein gelungenes Beispiel und wichtiges Signal der Kooperation der Kautschukverbände Deutschlands, Italiens und Frankreichs, eine Zusammenarbeit mit Potential.“ dv

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Kategorie: Markt

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