Cooper will Problemfall in China endgültig lösen

Nachdem die angekündigte Übernahme Coopers durch Apollo Tyres zum Ende des vergangenen Jahres hin im Wesentlichen an der undurchsichtigen und offenbar nur schwer zu kontrollierenden Situation beim Gemeinschaftsunternehmen Cooper Chengshan (Shandong) Tire Company Ltd. (CCT) in China gescheitert ist, hat der US-Hersteller jetzt ein Abkommen mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner Chengshan Group Company Ltd. unterzeichnet. Das Papier soll den kompletten Übergang des Unternehmens an einen der beiden bisherigen Partner binnen 90 Tagen sicherstellen.

Nachdem zunächst von unabhängiger Seite der Wert des Joint Ventures festgelegt worden ist, erhalte Chengshan als erstes die Option, entweder die 65 Prozent Cooper-Anteile zu übernehmen oder die eigenen 35 Prozent an Cooper zu verkaufen. Sollte Chengshan keine dieser beiden Optionen ziehen, erhalte Cooper als zweites das Recht, die verbleibenden 35 Prozent Anteile zu kaufen.

Laut Cooper-Chef Roy V. Armes erhalte der US-Hersteller dadurch Planungssicherheit in China. Das Abkommen soll auch die Produktion von Cooper-Reifen in dem Werk sicherstellen, sollte Chengshan die Übernahme vollziehen, man habe bereits eine etwaige Offtakeproduktion verabredet. Gleichzeitig hat die Gewerkschaft der CCT einen normalen Betrieb zugesichert. ab

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