Was bleibt von der Causa Lidl – Viel Lärm um Nichts?

Freitag, 1. November 2013 | 0 Kommentare
 
Ein vermeintlich unmoralisches Angebot – der Lebensmitteldiscounter Lidl bot Anfang Oktober Kompletträder zu „Kampfpreisen“ an, deren „Margengefährdung“ für andere im Reifenfachhandel, deren Geschäft eine qualitativ hochwertige Vermarktung ist, dem BRV zufolge außer Frage stehe; was bleibt aber von der sich anschließenden Diskussion im Markt übrig?
Ein vermeintlich unmoralisches Angebot – der Lebensmitteldiscounter Lidl bot Anfang Oktober Kompletträder zu „Kampfpreisen“ an, deren „Margengefährdung“ für andere im Reifenfachhandel, deren Geschäft eine qualitativ hochwertige Vermarktung ist, dem BRV zufolge außer Frage stehe; was bleibt aber von der sich anschließenden Diskussion im Markt übrig?
Groß war der Aufschrei in der Branche, als die Handelskette Lidl Anfang Oktober auf ihrer Internetseite ein für Endverbraucher verlockendes Angebot in Sachen Reifen machte. Der BRV schaltete sich ein, mahnte vor der „Margengefährdung dieser Aktivität“ und fragte bei den „betroffenen Herstellern“ Goodyear und Hankook „Stellungnahmen“ an. Fast so, als wäre ein diplomatischer Zwischenfall ersten Ranges geschehen. Nun wurden die ‚Botschafter’ der Reifenhersteller quasi zum Rapport einbestellt. Nur, hat hier wirklich jemand falsch gehandelt? Ist dieser ‚jemand’ einem wie auch immer definierten Gemeinwohl der Reifenbranche verpflichtet? Und wieso ist der Aufschrei gerade jetzt dermaßen groß, tauchen doch immer wieder Reifenchargen auf Märkten auf, wo das schwarze Gold ansonsten eher selten versilbert wird.

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Kategorie: Markt, Produkte

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