Falken bietet „Fantertainment“ am Nürburgring – 20. Platz nach Unfall

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Falken Tyre Europe führte am Rande des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nicht nur einen neuen Ganzjahresreifen ein (siehe separaten Beitrag in dieser Ausgabe). Der japanische Reifenhersteller bot seinen Gästen aus ganz Europa darüber hinaus noch „jede Menge ‚Fantertainment’“, vom Motorsportgroßereignis 24-Stunden-Rennen selbst ganz zu schweigen. „Drift-Action und ein buntes Rahmenprogramm für alle Motorsportfans – wenn das Falken-Team zum 24-Stunden-Rennen den Asphalt glühen lässt, gibt es auch jenseits der Strecke jede Menge ‚Fantertainment’ vom Feinsten“, hatte Falken Tyre Europe im Vorfeld zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring angekündigt. Dies sei auch kein Wunder, so der Hersteller weiter: „Für viele Fans steht der türkisblaue Falken-Porsche ganz oben in der Gunst.“ Außerdem stand Falken noch wegen eines besonderen Jubiläums im Mittelpunkt des Interesses am Nürburgring: Die Reifenmarke feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

Am Sonnabendabend vor dem Rennen dominieren die Falken-Drifter traditionell das große Quertreiben in der Müllenbachschleife. Die Drift-Show, die dem Hersteller zufolge „mittlerweile legendär“ ist, habe das Publikum über eine Stunde lang in den Bann gezogen. „Für Fahrer und Fahrzeuge bedeuten die Drifts Performance und Präzision auf höchstem Niveau“, erläutert Falken Tyre Europe in einer Mitteilung. „Beim Driften sind Grip, gleichmäßiger Abrieb und Haltbarkeit das A und O. Im Grunde all das, was man auch im normalen Betrieb von einem Reifen erwartet. Unser Drift-Team ist komplett auf frei verkäuflichen Straßenreifen unterwegs. Keine Semislicks, keine Prototypen. Der Azenis FK453 bietet diese Eigenschaften und damit die Grundlage für die geforderte Präzision und Performance“, verrät Nadine Cerone-Schatz. „Wir versprechen unseren Fans auch diesmal wieder ans Limit zu gehen – besonders die Parallel-Drifts über diese ewig langgezogene Schleife werden spektakulär ausfallen“, hatte Falkens PR-Mitarbeiterin vor dem Event geschwärmt.

Das Programm auf dem Ring-Boulevard fing dabei bereits am Sonnabendvormittag an. Dort konnten alle kleinen und großen Fans auf der „Falken-Carrera-Bahn“ selbst einmal ihr fahrerisches Talent unter Beweis stellen, ihre Kräfte beim digitalen Falken-„Hau-den-Lukas“ messen oder vor der Fotowand posieren.

Ein echtes Highlight war dabei die „Falken-Foto-Box“ – ein klassischer „Fotoautomat mit Community-Mehrwert“, so Cerone-Schatz weiter. In diesem Kultkubus konnten sich Fans fotografieren lassen und die Bilder direkt ausgedruckt mitnehmen. Der Clou allerdings: Alle Bilder wurden direkt auf Falkens Facebook-Seite hochgeladen – so entsteht nach und nach ein Live-Fan-Album mit einer Vielzahl von Bildern.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder das komplette Marken- und Leistungsspektrum von Falken präsentieren zu können. Besonders zu unserem weltweiten 30-jährigen Markenjubiläum sind wir stolz, unsere Performance im Renn- und Driftsport unter Beweis zu stellen“, erklärt Yukio Yoshida, Corporate Planning Director bei Falken. „Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein tolles Fanprogramm entwickelt, das ganz unter dem Motto ‚30 Years of Performance’ steht und die Leidenschaft für die Marke transportieren soll. Echtes ‚Fantertainment‘ eben.“

Ein weiteres Highlight des Events war auf dem Ring-Boulevard erstmalig live zu sehen: Als Dankeschön an die Falken-Facebook-Community schufen Künstler ein vier mal zwei Meter großes Street-Art-Bild, das die ganze Welt von Falken Motorsport vereint und das während des 24-Stunden-Rennes auf eBay und Bild.de für „Ein Herz für Kinder“ versteigert wurde.

Während Falken Tyre Europe für das Rahmenprogramm zum 24-Stunden-Rennen ein überaus positives Fazit zieht, brachte die Rennteilnahme des türkisblaue Falken-Porsche einen Wermutstropfen. Während das Falken Motorsports Team eigentlich sehr gut im Rennen lag, beendete ein kleiner Rempler auf dem Kurs, der zu einer 45-minütigen Zwangspause an der Box führte, jedwede sportliche Ambitionen: Falken-Fahrer Peter Dumbreck konnte das Rennen nur noch als 20. beenden, zeigte zuvor allerdings „erneut Top-Performance auf klatschnasser Strecke und Spitzenzeiten auch mit Slicks und Intermediates“.

„Wir haben erneut die Leistungsfähigkeit von Team, Wagen und Reifen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gerade in den späten Abendstunden und morgens nach dem Restart flogen wir nur so über die Strecke. Position eins bei starkem Regen gegen 10 Uhr hat klar gezeigt, dass man stets mit uns rechnen muss. Das allein war den Aufwand wert“, so Teamchef Sven Schnabl. „Natürlich haben wir uns bis zur Zwangspause wegen diverser Frontschäden echte Podiumschancen ausgemalt, aber wer am Limit fährt, muss halt immer auch ein Risiko eingehen.“ ab

Lag zwischenzeitlich sehr gut im Rennen, wurde dann jedoch durch einen Rempler ausgebremst: Der türkisblaue Falken-Porsche schloss das 24-Stunden-Rennen ‚nur’ als 20. ab
 

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