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Bridgestone zieht Bilanz einer spannenden MotoGP-Saison

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Bridgestone – schon Opens external link in new windowseit mittlerweile vier Jahren und aus derzeitiger Sicht noch Opens external link in new windowbis 2014 exklusiver Reifenausrüster der MotoGP – zieht nach dem diesjährigen Ende der Motorradrennserie ein positives Fazit: Nicht nur sei die Saison in diesem Jahr besonders spannend gewesen, sondern für die Reifenspezifikationen 2012 habe man auch „viel positives Feedback“ bekommen, freut sich der Reifenhersteller. Zudem konnte das Unternehmen im September beim Grand Prix von San Marino und Rimini den Opens external link in new window100. MotoGP-Sieg auf Bridgestone-Reifen vermelden.

Die letztjährige Winterpause hatte Bridgestone für die Weiterentwicklung seiner Rennreifen für die Serie genutzt und für die Saison 2012 dann eine neue Familie von MotoGP-Reifen mit Neuentwicklungen rund um Konstruktion und Gummimischung eingeführt. Ziel all dessen war in technischer Hinsicht, den Fahrern/Teams Reifen mit einzigartigen Warm-up-Eigenschaften und einem einmaligen Fahrgefühl unter allen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Und natürlich haben die Reifen vor allem eine Aufgabe: Sie müssen dafür sorgen, dass die 1.000-cm³-Maschinen ihre Leistung auf den Asphalt übertragen können.

„Obwohl bei der Entwicklung nun nicht mehr die reine Leistung im Vordergrund stand, sondern die Verbesserung der Sicherheit für die Fahrer, hatten die Fahrer mit der Bridgestone-Reifenspezifikation 2012 immer noch die Möglichkeit, die zusätzliche Leistung der neuen Generation der 1.000-cm³-Maschinen bei der MotoGP zu nutzen, um sechs Pole Positions und neun Rundenrekorde zu erreichen“, so der Reifenhersteller. Ein Schlüsselfaktor bei der Verbesserung der Fahrersicherheit sei die Zusammenarbeit mit dem früheren Grand-Prix-Fahrer und dreimaligen Weltmeister Loris Capirossi gewesen, der in dieser Saison seine neue Aufgabe als Sicherheitsberater für Dorna übernahm und in dieser Funktion als Bindeglied zwischen den MotoGP-Piloten und Bridgestone bei der Analyse des Fahrer-Feedbacks bzw. der Ermittlung des Verbesserungsbedarfes half.

„Ich möchte Bridgestone danken. Sie haben im Winter wirklich gute Arbeit geleistet. Im letzten Jahr haben wir viel versucht, um die Warm-up-Leistung der Reifen zu verbessern. Die diesjährigen Reifen sind für das Warm-up viel besser geeignet, und das ist mit Sicherheit gut für alle Fahrer“, lobte Capirossi die Entwicklungsarbeit des Reifenherstellers, nachdem er im August erstmals selbst die Gelegenheit hatte, die Reifenspezifikation 2012 auf einem MotoGP-Motorrad zu bewerten. Die verbesserten Warm-up-Eigenschaften führt Bridgestone unter anderem auf eine optimierte Kontaktfläche sowie einen größeren Betriebstemperaturbereich der Reifen zu zurück – beides Dinge, die nicht nur im Renneinsatz wichtig sind, sondern genauso für Straßenfahrer.

Insofern kommt auch „Normalfahrern“ Bridgestones MotoGP-Engagement zugute, denn der Hersteller arbeitet eigenen Worten zufolge ständig daran, bei den Rennen getestete Technologien für den Einsatz auf der Straße zu optimieren. Davon soll nicht zuletzt auch der jüngste Spross in der Produktpalette des Herstellers – der Opens external link in new window„Battlax Hypersport S20“ – profitiert haben. „Dank der auf dem MotoGP-Reifen basierenden Gummimischung und der Konstruktionstechnik bietet der ‚S20’ sportlichen Fahrer einen außergewöhnlichen Grip, ein ausgezeichnetes Fahrgefühl und eine erstklassige Leistung“, verspricht Bridgestone unter Verweis darauf, dass diese Technologie bei der nächsten Generation Sporttouringreifen, der entsprechend dem neuen Namenschema des Anbieters vielleicht „Battlax Touring T30“ heißen könnte – ebenfalls zum Einsatz kommen wird. cm

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