Beim PS-Tourenreifentest siegt Pirelli vor Metzeler und Conti

Wie beim Opens external link in new windowTourenreifenvergleichstest von Opens external link in new windowMotorrad sichern sich auch beim entsprechenden Pendant des Schwesterblattes PS zwei Produkte aus dem Pirelli-Konzern die ersten beiden Plätze. Allerdings erfolgt der Zieleinlauf gegenüber Motorrad in umgekehrter Reihenfolge: Der Pirelli Opens external link in new window„Angel ST“ wird Erster, Metzelers Opens external link in new window„Roadtec Z8 Interact“ in den Opens external link in new windowneuen Spezifikationen „M“ (Vorderradreifen) und „O“ (Hinterradreifen) Zweiter. Auch Contis „Road Attack 2“ und Dunlops Opens external link in new window„RoadSmart II“ – bei PS Dritter und Vierter – haben gegenüber dem Motorrad-Ergbnis ihre Rangfolge getauscht, gemeinsamer Fünfter sind hier wie da allerdings die beiden verbleibenden zum Reifenvergleich angetretenen Modelle: der Opens external link in new window„Battlax BT-023“ von Bridgestone sowie der Opens external link in new window„Pilot Road 3“ von Michelin.

Analog zum Opens external link in new windowPS-Sportreifentest hatten sich alle sechs Probanden der Größenpaarung 120/70 ZR17 und 180/55 ZR17 im Trockenen wie im Nassen zu beweisen. Genutzt dafür wurde das Opens external link in new windowitalienische Bridgestone-Testgelände nahe Rom bzw. eine Yamaha FZ8 für den Nässeparcours (maximal 100 Wertungspunkte) sowie eine Triumph Speed Triple für die Trockenstrecke (maximal 200 Wertungspunkte). Ergänzend ist in letztere Teildisziplin noch die Verschleißwertung mit eingezogen worden, wobei hierfür offenbar auf die von dem Schwesterblatt vor und nach 4.000 Kilometern Fahrt über Autobahnen und Landstraßen ermittelten Profiltiefenmessungen zurückgegriffen wurde.

„Beste Stabilität, hervorragender Grip, spitzenmäßiges Feedback“ im Trockenen sorgen beim „Angel ST“ dafür, dass er trotz einer Position im Mittelfeld bei Nässe mit alles in allem 260 von 300 möglichen Gesamtpunkten als Sieger aus dem PS-Reifenvergleich hervorgeht. Eher andersherum ist es beim Metzeler-Reifen, den das Magazin zwar zum Testsieger im Nassen kürt bzw. als „neuen Regenchef“ bezeichnet, der sich in der Gesamtwertung mit in Summe 259 Punkten aber dennoch knapp seinem Pirelli-Bruder geschlagen geben muss. „Auf trockener Strecke ist der Conti ganz vorn dabei – Handling und Zielgenauigkeit hauen einen von den Socken“, kann der „Road Attack 2“ auf der Habenseite verbuchen. Aufgrund von Punktabzügen in Sachen Verschleiß und wegen Schwächen bei Nässe kommt er auf 255 Gesamtpunkte und den dritten Platz.

Hinter ihm folgt Dunlops „RoadSmart II“, der nach Meinung der Tester bei Nässe zwar noch gut mitmischen, auf trockener Straße aber nicht komplett überzeugen könne. Unterm Strich stehen damit letztendlich 248 Punkte und Rang vier in dem Produktvergleich. Nur einen Punkt weniger fahren das Bridgestone- und das Michelin-Modell ein und teilen sich daher mit jeweils 247 Punkten den fünften Platz. „Träges Handling und nur durchschnittlicher Grip bei der Trockenwertung“ werden dem „Battlax BT-023“ angekreidet sowie eine „bescheidene Haftung und leichte Intransparenz bei Nässe“. Nasse Fahrbahnen sind demgegenüber für den „Pilot Road 3“ weniger ein Problem „Die Trockenwertung verliert der Michelin dagegen. Er wirkt etwas instabil und lässt ein glasklares Feedback vermissen. Das schränkt das Vertrauen ein“, urteilt PS über das Modell, das eindeutig ein Reifen „für Mistwetter“ sei. christian.marx@reifenpresse.de

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