Schaeffler: Weniger Gewinn, Wachstumsperspektiven

Der Umsatz der Schaeffler AG (Herzogenaurach) ist in den ersten drei Monaten 2012 in den beiden Sparten Automotive und Industrie um jeweils rund sechs Prozent auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro angestiegen. Das operative Ergebnis (EBIT) sank hingegen auf 401 Millionen Euro (Vorjahr: 472 Millionen Euro), was das Unternehmen mit einem Kapazitätsaufbau und wachstumsinduzierten Vorlaufkosten begründet. Die EBIT-Marge betrug 14,0 Prozent nach 17,5 Prozent im ersten Quartal 2011. Das Konzern-Nettoergebnis lag im Berichtszeitraum bei 236 Millionen Euro (Vorjahr: 438 Millionen Euro). Die Netto-Finanzschulden beliefen sich zum Ende des ersten Quartals auf rund 7,2 Milliarden Euro (Ende 2011: 7,1 Milliarden Euro).

Die für die Schaeffler-Gruppe relevanten Märkte weisen in zunehmendem Maße eine regional unterschiedliche Entwicklung auf. Während die Automobilproduktion und die Industriesektoren in Nordamerika und Asien weiterhin wachsen, bleibe die Situation in Europa „herausfordernd“, heißt es. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen M. Geißinger: „Auch wenn sich die regionalen Märkte derzeit deutlich unterschiedlich entwickeln, sehen wir weltweit weiter solide Wachstumschancen für unser Geschäft. Wir gehen daher unverändert davon aus, 2012 ein Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent und eine EBIT-Marge von mehr als 13 Prozent zu erreichen.“ dv

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