Margen eine absolute Katastrophe, Absätze absolut gut

Montag, 13. Dezember 2010 | 0 Kommentare
 
Die Nachfrage auf dem Runderneuerungsmarkt ist derzeit bestens, Lieferanten von Laufstreifen und Mischungen können sich nicht beschweren; eine große Belastung nur ist die Margensituation, die von allen als absolute Katastrophe wahrgenommen wird
Die Nachfrage auf dem Runderneuerungsmarkt ist derzeit bestens, Lieferanten von Laufstreifen und Mischungen können sich nicht beschweren; eine große Belastung nur ist die Margensituation, die von allen als absolute Katastrophe wahrgenommen wird

Nach den Rückschlägen im vergangenen Jahr hat sich auch der Runderneuerungsmarkt in Europa in 2010 “dramatisch besser erholt als erwartet”. Wie Thorsten Schmidt, stellvertretender Geschäftsführer bei Kraiburg Austria, gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erklärt, liege man kurz vor Ende des laufenden Jahres beim Absatz von Runderneuerungsmaterialien knapp 30 Prozent über Vorjahr. Ähnlich deutlich sei im laufenden Jahr auch das Geschäft als Zulieferer der Rreifenindustrie gestiegen, die die Österreicher mit Mischungen für die Neureifenproduktion bedienen – ein weiterer zentraler Geschäftsbereich der Kraiburg Austria.

Zahlreiche Reifenhersteller haben während der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich ihre Produktionskapazitäten und auch Lagerbestände abgebaut, was Kraiburg Austria jetzt zugute komme. Ein ähnliches Fazit der Marktentwicklung in 2010 zieht auch Giuseppe Ferrari. Der Geschäftsführer des Marangoni-Geschäftsbereiches Retreading Systems sagt, man habe wenigstens das Niveau von 2008 erreicht und liege derzeit nach Absätzen “besser als erwartet”.

Schlagwörter: , , , , , , ,

Kategorie: Markt, Runderneuerung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *