Nachwuchspiloten zu Besuch bei Eibach Federn

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Für die Nachwuchspiloten der „Deutsche Post Speed Academy“ zählt nicht nur die Performance auf der Rennstrecke, sondern auch die Kenntnis der Fahrzeugtechnik. Einen tieferen Einblick erhielten sie nun beim Feder- und Fahrwerksspezialisten Eibach in Finnentrop. Oft genug entscheiden eben nicht die offensichtlichen Dinge über Sieg oder Niederlage. Denn es ist nicht allein das fahrerische Talent, das Einfluss auf den Erfolg im Motorsport nimmt – auch die Technik leistet einen entscheidenden Beitrag. Das durften die Fahrer der Deutsche Post Speed Academy beim Besuch des Familienunternehmens Eibach Federn in der sauerländischen Kleinstadt wieder einmal lernen. Bevor die Kandidaten an diesem Tag jedoch selbst hinters Steuer durften, stand bei dem Workshop „Fahrwerk und Federn“ erst einmal die Theorie auf dem Stundenplan. Eibach Product Manager Stefan Schmidt erläuterte, was für Federarten es gibt, wie sie funktionieren und wo ihre Einsatzgebiete liegen. Heiko Hammel erkannte sofort den Nutzen der Theoriesitzung: „Das ist wirklich Grundwissen über technische Zusammenhänge, das jeder ernsthafte Rennfahrer verinnerlicht haben muss.“

Dass Eibach Federn in diesem Zusammenhang Kompetenz pur liefert, daran herrschte beim Rennsportnachwuchs kein Zweifel. Schließlich versorgen die Spezialisten Teams aus verschiedenen Rennserien wie zum Beispiel der Formel 1 und der DTM mit ihren Produkten. Marketing Manager Lars Baier erklärte den Teilnehmern: „Motorsport ist als Referenz- und Entwicklungsträger seit Jahrzehnten für uns ganz entscheidend.“

Von der Qualität in der Herstellung konnten sich die Speed-Akademiker bei einem Rundgang durch die Produktionshallen selbst überzeugen. Die Überraschung: Hier dominierten keine Industrieroboter, sondern die einzelnen Fahrwerkskomponenten werden in präziser Handarbeit hergestellt. Das liege an der Unternehmensphilosophie, nach der die Produktion auf Einzelanfertigungen, Prototypen sowie kleine und mittlere Serien ausgelegt sei. Auf die Frage von Christopher Mies, ob denn auch der Wunsch nach Extrem-Tieferlegungen erfüllt werde, antwortet Stefan Schmidt: „Extremtuning wirst du bei uns nicht finden, denn bei uns stehen Performance, Fahrspaß und Handling im Vordergrund.“

Am Ende des Workshops freuten sich die Jungs der Speed Academy dann aber doch auf die Testfahrten: Dafür standen auf dem ADAC Verkehrssicherheitszentrum in Olpe zwei VW Scirocco bereit, einer davon mit Eibach-Fahrwerkstechnik ausgerüstet. Slalomfahren, Ausweichen, auf Zeit fahren – des Rennfahrers täglich Brot. Echten Nervenkitzel brachte dann eine Competition: Der Eibach Scirocco sollte auf Zeit durch einen anspruchsvollen Fahrparcours dirigiert werden. Nur die prominente Jury rund um Timo Glock, Striezel Stuck und Kai Ebel wusste, wer am Ende am Besten mit dem Fahrzeug harmoniert hat – und werde das in ihrer Gesamtwertung berücksichtigen. ab

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