Fulda Challenge 2010 bringt wieder Sieger hervor

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Es ist geschafft! Nach gut 2.000 Kilometern auf vereisten und verschneiten Straßen hat die Fulda Challenge wieder ihre Sieger hervorgebracht, die vor den sportlichen und klimatischen Herausforderungen bestehen konnten. Als größter Sieger aber muss sich die Reifenmarke Fulda selber verstehen, stellt sie doch nunmehr bereits im zehnten Jahr infolge fest, dass sich über die arktische Fahr- und Sportveranstaltung im hohen Norden Kanadas ein zielgerichtetes Marketing aufbauen lässt, das Fuldas größte Stärke betont: die Winterreifenkompetenz.

In diesem Jahr mussten die 20 Teilnehmer – darunter auch sechs Prominente aus Fernsehen und Sport – einmal mehr zeigen, dass sie nicht nur ein Gefährt auf glatten Highways im Yukon Territory ohne nennenswerte Probleme bewegen können, und davon hatten sie rund 2.000 Kilometer in ihren VW Tiguans (auf Fulda Tramp 4×4 Yukon in 215/65 R16) hinter sich zu bringen, sondern dass sie darüber hinaus auch die notwendige Fitness mitbringen, um die Übungen des sogenannten „arktischen Zehnkampfes“ zu bestehen. Dabei zeigte sich, dass die Auswahl an Prominenten in diesem Jahr etwas weniger glücklich ausfiel als in den anderen Jahren: Entweder versagte ihnen die Kraft und sie mussten verschiedene Wettbewerbe abbrechen, sie mussten die Fulda Challenge kurzfristig und vorrübergehend für andere Termine verlassen, oder sie fielen krankheitsbedingt aus. Die ‚normalen’ Teilnehmer jedoch hängten sich – obwohl weniger im Fokus der Kameras – dafür umso mehr rein und dürfen sich als die wahren Imageträger fühlen, die die Grundidee des Fulda-Eventmarketings in die Öffentlichkeit transportieren und die Marke entsprechend ihres Inhaltes repräsentieren. Fulda-Reifen stehen für „technisch ausgereifte Produkte, gerade bei Winterreifen,“ und die Marke, die zu den „Kernmarken in unserem Portfolio gehört“, zeichnet sich durch eine große Nähe zum Handel aus, sagt etwa Dr. Rainer Landwehr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany, die in Kanada ebenfalls einige Tage den 80-köpfigen Tross begleitete. Mit Kompetenz und Nähe also, so will man auch die Akteure der Fulda Challenge für das beste Ergebnis kämpfen sehen.

Die siebentägige Fulda Challenge, die das Unternehmen in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal im nordkanadischen Yukon Territory ausrichtete und die am Sonntag nun zu Ende ging, hatte dabei für die teilnehmenden Athleten und andere Mitreisenden – darunter auch zahlreiche Journalisten, die über die Veranstaltung berichten – einige Extreme parat. Hatten die Organisatoren und Teilnehmer der Fulda Challenge im vergangenen Jahr mit extrem warmen Temperaturen zu käpfen, so schlug in diesem Jahr das andere Extrem zu: Auf dem Weg zum Nordpolarkreis fuhr der Fulda-Challenge-Tross durch subpolare Regionen, in denen das Quecksilber auf knapp minus 50 Grad abfiel. Unter solchen Bedingungen war klar, dass der in der Nähe von Eagle Plains geplante Halbmarathon von den anwensenden vier Ärzten niemals freigegeben würde. Erst später in Dawson City, wo es wenigstens 30 Grad wärmer war, konnte der speaktakulärste Wettbewerb der Fulda Challenge, der auch deren Ruf als „arktische Extremsportveranstaltung“ rechtfertigt, nachgeholt werden. Trotz eisiger Temperaturen, die sportliche Leistungen und das Ausschalten der Motoren unmöglich machte, hieß es am Polarkreis für die Teilnehmer: Zelte aufbauen. Was für die „richtige Ausrüstung“ von Fahrzeugen mit Winterreifen gilt, gilt natürlich auch bei einem solchen Abenteuer: mit dem richtigen Equipment ist auch Zelten bei minus 40 Grad kein Problem.

Neben dem obligatorischen Halbmarathon ließen sich die Macher der Fulda Challenge in diesem Jahr wieder einige Neuerungen einfallen, die auch den Fotografen spektakuläre neue Bilder lieferten. So etwa Schwimmen und Kanufahren in zehn Grad kaltem Wasser. Während in anderen Jahren die Fulda Challenge ausschließlich im Yukon Territory, dem „wahren Norden Kanadas“, ausgetragen wurde, standen in diesem Jahr erstmals auch Veranstaltungen in der Westküstenmetropole Vancouver auf dem Plan. Gesegnet durch ein vergleichsweise mildes, pazifisches Klima mit wenig Schnee und viel Regen, ist die größte Stadt der kanadischen Provinz British Columbia der ideale Austragungsort für Wassersport aller Art, obwohl Vancouver aktuell ausschließlich durch die „Olympischen Winterspiele 2010“ in den Medien präsent ist. Vor atemberaubender Großstadtkulisse mussten die Teilnehmer im Hafen Vancouvers einmal mehr ihre natürlich Scheu vor niedrigen Temperaturen überwinden, was den meisten dank einwöchiger Probezeit durchaus gut gelang.

Als die Fulda Challenge sechs Tage zuvor in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory und traditionell Ausgangspunkt und Basislager der Veranstaltung, begann, mussten sich die 20 Teilnehmer noch wesentlich mehr überwinden, wurden sie doch gleich vom richtigen kanadischen Winter begrüßt, so wie sie und die Veranstalter es sich erhofft hatten. Eröffnet wurde die Fulda Challenge – ebenfalls eine Tradition – im „Beringia Interpretive Center“ von Whitehorse durch Frank Hohmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Goodyear Dunlop Tires Germany und als Direktor verantwortlich für Marketing und strategische Entwicklung. Es sei eine „riesige Herausforderung, um dies alles ins Laufen zu bringen“, so Hohmann. Es steckten Monate langer Arbeit in der Vorbereitung – eine echte Herausforderung, die aber von den Organisatoren um Jochen Semler (Fulda-Projektleiter), Rolf-Dieter Stohrer (Fulda-Produktmanager) und Holger Bergold (Bergold Promotions) „perfekt umgesetzt“ und gemeistert worden sei, lobte Hohmann die Verantwortlichen und alle Helfer, darunter auch wieder der ehemalige Formel-1-Pilot Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck.

Ein ähnliches Fazit zieht dann auch Dr. Rainer Landwehr, der zum Ende der Veranstaltung den deutschen Goodyear-Dunlop-Konzern auf höchster Ebene repräsentierte und die Siegerehrung (siehe unten) in Vancouver vornahm. Es gebe „ganz viele, die im Hintergrund gearbeitet“ und den reibungslosen Ablauf der zehnten Fulda Challenge garantiet hätten. Im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG lobte er die Veranstaltung als „perfekt“, um die „klare Winterreifenkompetenz der Marke Fulda“ zu präsentieren. Die Fulda Challenge sei heute „die zentrale Marketingplattform der Marke Fulda“, die auch umfassend und ganzjährig zu Marketingzwecken genutzt werde. Die Marke habe damit im Konzern wie am Markt „ein Alleinstellungsmerkmal – Fulda hat seinen Platz gefunden“.

„Die Marke Fulda ist nach wie vor eine der Kernmarken in unserem Portfolio, sie ist die klassische Mittelmarke“, so Dr. Landwehr weiter; der Goodyear-Dunlop-Konzern wolle an ihr in jedem Fall festhalten, auch wenn sie über die Grenzen Deutschlands, Polens und der Türkei hinaus nur sehr begrenzte Bedeutung habe. Eine weitere Europäisierung der Marke sei aber nicht geplant, zumal die relative Positionierungen der beiden Premiummarken des Konzerns zueinander in anderen Märkten eine andere sei. Will sagen: Dort, wo Fulda stark ist, steht die Marke Dunlop näher an der Marke Goodyear – etwa im Kernmarkt Deutschland. Auf anderen europäischen Märkten ist die Marke Dunlop mit größerem Abstand zur Erstmarke Goodyear aufgebaut – hier könnte die Einführung der Marke Fulda vermutlich eine Kannibalisierung herbeiführen. Außerdem, so Dr. Landwehr weiter, sei die Marke Fulda mit einem deutlichen Fokus auf ihre Winterreifenkompetenz in wärmeren Regionen nur schwer unterzubringen. Andererseits „verwehren wir uns dagegen, Fulda als Budgetmarke zu sehen“, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany und erklärt Fulda zur „klassischen Mittelmarke“.

Über die Siegesprämien in Höhe von jeweils 2.000, 1.000 und 500 Kanadische Dollar für die ersten, zweiten und dritten Plätze der Frauen und der Männer konnten sich in diesem Jahr übrigens Sabine Fremerey, Monika Dutzi und die Kanadierin Sierra van der Meer sowie Sven Brust, Stefan Brambring und DTM-Pilot Martin Tomczyk freuen, der sein Preisgeld allerdings an den viertplatzierten Christoph Forstner aus Österreich weitergab. Das „Fulda-Reifenhändler-Team“ um Monika Dutzi und Uwe Burkhardt (Burkhardt Reifen- und Fahrzeugservice, Bruchsal) – zu Beginn der Wettkämpfe lange Zeit führend – kamen am Ende immerhin noch auf den zweiten Platz in der Teamwertung, während sich das Team Volkswagen (Fremerey/Brust) auch die beiden begehrten, 43 Gramm schweren Gold-Nuggets für die beste Gesamtpunktzahl als Team sichern konnte.

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