Reifenhersteller in Paris erneut mit Protesten konfrontiert

Hunderte Beschäftigte von Autozulieferern wie Continental, Goodyear und Michelin haben in der französischen Hauptstadt Paris gegen die Beschäftigungspolitik der Unternehmen protestiert. Die Demonstranten kritisierten “die Finanzstrategien der multinationalen Konzerne”, wie ein Mitglied der Metallergewerkschaft CGT Métallurgie Agenturberichten zufolge sagte. Die großen Unternehmen wollten einzig und allein ihre Margen und Gewinne erhöhen und setzten den Rotstift bei den Arbeitsplätzen an. “Wir wollen auch ausdrücken, dass eine andere Industriepolitik möglich ist”, sagte ein Gewerkschafter laut AFP-Meldung. An der Kundgebung beteiligten sich auch Arbeiter aus anderen Branchen, wie etwa vom Rüstungskonzern Thales. Der deutsche Reifenhersteller Continental schloss jüngst sein französisches Werk Clairoix mit 1.120 Beschäftigten, nachdem die Beschäftigten monatelang dagegen gekämpft hatten. Goodyear will in Amiens 820 Stellen abbauen.

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