Beru: RDKS ist Wachstumsträger

Der Automobilzulieferer Beru (Ludwigsburg) realisierte im ersten Halbjahr 2008 ein leichtes Umsatzwachstum und erwirtschaftete einen Konzernumsatz von 230,4 Mio. Euro (1. Halbjahr 2007: 224,2 Mio. Euro). Wesentliche Umsatzträger waren die Bereiche Handel sowie Elektronik und Sensorik. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) war durch einmalige Sondereffekte belastet und betrug 15,8 (24,4) Mio. Euro. Bereinigt um die Sondereinflüsse betrug das adjustierte EBIT 23,1 Mio. Euro. Dies entspricht einer bereinigten Marge in Höhe von zehn Prozent. Beru erzielte ein Konzernergebnis von 12,3 (18,5) Mio. Euro.

Die Umsätze im Geschäftsfeld Elektronik und Sensorik konnten im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent auf 83,0 (76,4) Mio. Euro gesteigert werden. Wachstumsträger in diesem Bereich war das Reifendruck-Kontrollsystem TSS. Hier stiegen die Erlöse um 16,6 Prozent auf 40,0 (34,3) Mio. Euro. Dennoch herrscht auch in diesem Segment nicht eitel Freude: Die Umsätze blieben unter den Erwartungen des Unternehmens u.a. wegen der Erlöse mit dem Reifendruck-Kontrollsystem TSS (Tire Safety System) auf dem US-Markt. Diese konnten zwar erneut im hohen zweistelligen Prozentbereich gesteigert werden, blieben aber aufgrund des einbrechenden US-Marktes, für den Beru Exportmodelle deutscher Hersteller ausstattet, hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Angesichts der schwachen Nachfrage, des zunehmenden Preisdrucks sowie der steigenden Rohstoff- und Energiepreise geht der Vorstand mittlerweile von einem leicht rückläufigen Umsatz um etwa drei bis vier Prozent im laufenden Geschäftsjahr aus. Zum 30. Juni 2008 waren 2.437 (2.596) Mitarbeiter im Beru-Konzern beschäftigt.

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