Continental-Divisionen ContiTech und Powertrain nutzen Synergien

Die ContiTech Vibration Control GmbH, ein Spezialist für Schwingungstechnik in Automobilien, profitiert von der weiter gewachsenen Elektronik-Kompetenz im Continental-Konzern als Ergebnis des VDO-Kaufs. „Vor allem im Bereich der aktiven Motorlager ergeben sich große Synergieeffekte”, erklärt Kai Uwe Frühauf, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Vibration Control. Ein aktives Schwingungssystem besteht im Wesentlichen aus vier Komponenten, die jetzt alle im Continental-Konzern verfügbar sind: einem Aktuator, der Gegenschwingungen erzeugt, einem elektronischen Steuergerät, einem Leistungsverstärker und verschiedenen Beschleunigungssensoren.

Durch die VDO-Integration kann ContiTech heute auf Aktuatoren aus der Division Powertrain zurückgreifen, die am kanadischen Standort Chatham (Ontario) entwickelt und in Juarez (Mexiko) gefertigt werden. „Wir arbeiten bereits gemeinsam an der Umsetzung von Aktuatoren für Projekte mit einem deutschen und einem asiatischen Kunden”, sagt Harald Lichtinger, Geschäftsbereichsleiter des Bereichs Emission/Evaporative Management und Engine Mount Actuators.

Bei der Entwicklung der notwendigen Steuergeräte und Sensoren nutzt ContiTech zudem die Kompetenz anderer Continental-Konzernbereiche. „Damit können wir alle Komponenten perfekt aufeinander abstimmen und weiter integrieren. Continental bietet damit eine Gesamtlösung aus einer Hand wie sie früher nur schwieriger zu realisieren gewesen wäre”, erläutert Frühauf. Grundsteine für erste gemeinsame Projekte sind bereits gelegt, die Markteinführung wird ab 2010 erwartet.

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