Infrarotsensor von Conti soll XC60-Fahrer vor Auffahrunfällen schützen

Mittwoch, 2. April 2008 | 0 Kommentare
 
Continentals „Closing Velocity Sensor“ soll den Fahrern eines Volvo XC60 Unterstützung beim Bremseingriff leisten
Continentals „Closing Velocity Sensor“ soll den Fahrern eines Volvo XC60 Unterstützung beim Bremseingriff leisten

Mit einem von Continental stammenden Sensorsystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen bei Stadtgeschwindigkeit ist der neue Volvo XC60 ausgestattet. Ein mit dem Bremssystem vernetzter Infrarotsensor überwacht das vordere Fahrzeugumfeld und leitet im Falle eines Falles automatisch eine Bremsung ein, wenn die Gefahr eines Auffahrunfalles droht und der Fahrer nicht oder nur unzureichend reagiert. Das Assistenzsystem arbeitet nach Angaben des Automobilzulieferers, der es als wichtigen Baustein seines „ContiGuard“ genannten Sicherheitskonzeptes versteht, im Geschwindigkeitsbereich bis etwa 30 km/h.

Denn gerade im Stadtverkehr mit häufigen Brems- und Beschleunigungsphasen sei die Gefahr von Auffahrunfällen besonders groß, weiß das Unternehmen zu berichten. Demnach passieren 75 Prozent der polizeilich erfassten Unfälle im Geschwindigkeitsbereich unterhalb 30 km/h. Wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den beteiligten Fahrzeugen die Marke von 15 km/h nicht überschreitet, könne das im Volvo in Serie verbaute Sensorsystem zukünftig Auffahrunfälle in – wie Conti sagt – „den allermeisten Fällen“ vermeiden.

Und bei größeren Differenzgeschwindigkeiten werde die Schwere des Aufpralls erheblich gemildert. „Dieses System wird eine Vielzahl von Unfällen und Verletzungen vermeiden. Es ist ein wichtiger Baustein unseres umfassenden Sicherheitssystems ‚ContiGuard’, mit dem wir der Vision Zero – die Vision vom Straßenverkehr ohne Unfall, ohne Schwerverletzte und ohne Tote – einen Schritt näher kommen“, ist Dr.

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Kategorie: Allgemein

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