Zusätzliche 200.000 Conti-Reifen pro Jahr aus Sarreguemines

Als „Votum der Vernunft“ wertet Werksdirektor François Gérard einem Zeitungsbericht zufolge die Ende vergangenen Jahres getroffene Entscheidung von fast 90 Prozent der 1.300 Beschäftigten in Continentals Reifenwerk Sarreguemines (Frankreich), im Gegenzug für eine sechsprozentige Lohnerhöhung von der seit Jahren praktizierten 35- wieder zu einer 40-Stunden-Arbeitswoche zurückzukehren (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete). „Unser Ziel ist es, dank der längeren Arbeitszeit zwei Millionen Euro einzusparen, ohne unsere Fixkosten zu erhöhen. Angesichts der Konkurrenz mit den Billiglohnländern haben wir gar keine andere Wahl“, wird Gérard in diesem Zusammenhang vom Rheinischen Merkur zitiert. Durch die längere, von April dieses Jahres an geltende Arbeitszeit könnten rund 200.000 zusätzliche Reifen pro Jahr produziert und ausgeliefert werden, heißt es. Damit – glaubt man bei dem Blatt – scheine die Zukunft des 1963 gegründeten Werkes zumindest so lange gesichert, bis „die Konkurrenz aus Ländern mit viel tieferen Lohnkosten neue Opfer auf die Tagesordnung stellt“.

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