Continental profitiert bei VDO von Megatrends

Der Continental AG und ihrem Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer werden gute Chancen für eine gelungene Integration des „riesigen VDO-Happens“ in das Unternehmen eingeräumt, das die Anhebung der EBIT-Margen bei VDO auf das zweistellige Conti-Niveau bis 2010 zum Ziel erklärt hat. Allein die „Megatrends Spritsparen, Umweltschutz und Billigautos versprechen dem zweitgrößten Automobilzulieferer Europas brummende Geschäfte“.

Conti habe nicht nur in der Vergangenheit gezeigt, so das Handelsblatt, „dass es andere Unternehmen erfolgreich kaufen, schnell integrieren und lukrativ entwickeln kann“. Wennemer sei bewusst, dass er sich beim Thema Integration „kein Zögern und kein Zaudern erlauben“ dürfe, kommentiert die Zeitung weiter, damit die Anleger ihm weiterhin das Vertrauen schenken. Radikal überprüfe er die Effizienz der VDO-Werke, sortiere doppelte und wenig zukunftsträchtige Bereiche wie den der kleinen Elektromotoren (Brose) aus. „Nach bewährtem Schema dürfte Continental Produktion nach Osteuropa und Asien verlagern“, erwartet die Zeitung weiter. Bis Ende Februar nun soll der Integrationsplan stehen. Dabei scheine ein Zusammenprall mit den Gewerkschaften in Deutschland unausweichlich. Die IG Metall fordert bereits Standort- und Beschäftigungsgarantien.

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