Baut Apollo Tyres am Ende sogar in Deutschland?

Erst vor einer Woche hieß es, der indische Reifenhersteller Apollo Tyres arbeite an einer Machbarkeitsstudie für eine neue Reifenfabrik in Osteuropa. Nun macht eine Nachricht die Runde, wonach offenbar auch Mecklenburg-Vorpommern von den Indern als möglicher Standort für die Produktionsstätte in Betracht gezogen wird. Wie MVregio News aus Rostock unter Berufung auf den Bundestagsabgeordneten Ulrich Adam (CDU) berichtet, habe Apollo Tyres über die Münchener Unternehmensberatung Kienbaum entsprechende Unterlagen zu den Standorten Lubmin, Greifswald-Ladebow und Pommerndreieck angefordert.

Weitere potenzielle Standorte prüfe Apollo derzeit auch in Ungarn, Polen und in der Slowakei, so das Medium weiter. Lubmin im äußersten Nordosten Deutschlands könnte jedoch wegen seiner Etablierung als Energiestandort gute Chancen für die Ansiedlung des energieintensiven Unternehmens haben, so der Abgeordnete gegenüber dem Medium weiter. Den Plänen zufolge wolle das indische Unternehmen in zwei Ausbaustufen eine Fabrik zur Herstellung von Pkw-Reifen errichten und dafür insgesamt rund 500 Millionen Euro investieren. Es gehe um rund 1.500 neue Arbeitsplätze. Eine Delegation von Apollo Tyres werde die Standorte in Deutschland demnächst besuchen.

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