Conti: Laufleistung bei Winterreifen nicht erstes Kriterium

Winterreifen nur über ein einziges Kriterium zu beurteilen, geht an den vielfältigen Anforderungen vorbei – davon sind die Fachleute von Continental überzeugt. So sei Laufleistung alleine nicht von überragender Bedeutung – womit der Reifenhersteller offensichtlich auf Aktivitäten reagiert, die Mitbewerber Michelin aktuell propagiert. Ausschlag gebend seien, so Conti, hohe Haftung auch auf nasser sowie trockener und typisch winterlicher Fahrbahn. Der Grund: Gerade im Winter sind häufig nasse Fahrbahnen anzutreffen. Daher müssen Winterreifen besonders gut bei Regenfahrten sein. Ohnehin sollen die Winterspezialisten bei Erreichen der Vier-Millimeter-Profilgrenze gewechselt und von verantwortungsvollen Autofahrern nach vier Jahren Nutzung ersetzt werden.

„Erst die gut balancierte Auslegung auf eine Vielzahl von Fahreigenschaften macht den wirklich guten Winterreifen aus“, erläutert Alexander Lührs, Pressesprecher des Winterreifen-Marktführers Continental. „Dabei kommt es darauf an, nicht bei einzelnen Punkten herausragende Eigenschaften zu erzielen, sondern eine möglichst ausgewogene Konstruktion anzubieten, die in der Summe ihrer Eigenschaften höchste Anforderungen erfüllt.“ Vor allem die guten Fahreigenschaften auf typisch winterlichen Fahrbahnen sind gefordert – und dazu gehören eben auch gute Leistung bei der Verhinderung von Aquaplaning und kurze Bremswege bei Nässe.

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