Bridgestone investiert rund 200 Mio. Euro in EM-Reifen-Fertigung

Bridgestone investiert knapp 200 Millionen Euro in zwei japanischen Produktionsstätten. Einerseits will der Reifenhersteller seine derzeit noch im Bau befindlichen Fertigungsanlagen in Kitakyushu zur Herstellung großer EM-Reifen radialer Bauart bereits jetzt noch weiter nach oben fahren. Andererseits soll die Produktionskapazität im Stahlcordwerk Saga ausgebaut werden, um eben den wachsenden Bedarf im EM-Segment abdecken zu können. Bridgestone beginnt mit dem schrittweisen Ausbau der Kapazitäten noch während des Produktionshochlaufens in Kitakyushu. In Zahlen: Ende 2012 sollen bereits 50 Tonnen Kautschuk arbeitstäglich mehr verarbeitet werden als in der zweiten Jahreshälfte 2010, das entspricht in etwa einem Plus von zwanzig Prozent verglichen mit den bisherigen Produktionsplänen.

Das Werk Kitakyushu, dessen Bau erst Ende letzten Jahres beschlossen worden war, sollte ursprünglich erst 2010 fertiggestellt werden, jetzt ist die Rede von einer Fertigungsaufnahme in der zweiten Jahreshälfte 2009. Die dort hergestellten großen und supergroßen EM-Radialreifen sollen dazu beitragen, der weltweit starken Nachfrage nach diesen Reifentypen besser zu begegnen. Die Reifen sind überwiegend für den Einsatz im Bergbau bestimmt, eine Reaktion auf die weltweit gestiegene Erschließung neuer und verstärkte Ausbeutung bestehender Lagerstätten. Bridgestone gehr davon aus, dass der Bedarf an Reifen in diesem Segment auf einem hohen Level bleiben wird.

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