„Continental macht großen Sprung in der Weltliga“

Für Continental-Chef Manfred Wennemer sei die Übernahme von Siemens VDO „ein Triumph und die Krönung seiner Karriere“, schreibt Spiegel Online. Mit dem Kauf von VDO mache Continental in der Weltliga einen großen Sprung nach vorne und steigt zu einem der fünf weltgrößten Autozulieferer auf. Neben Weltmarktführer Bosch (Umsatz 2006: 43,7 Milliarden Euro) gibt es nun einen neuen deutschen Branchenriesen (gemeinsamer Umsatz: 24,9 Milliarden Euro). Mit VDO stärke Wennemer den Wachstumsmarkt Autoelektronik und führt damit seinen Kurs weiter, Continental breiter aufzustellen. Seit den neunziger Jahren hat sich Continental von einem Reifenhersteller zu einem Komplett-Zulieferer rund ums Auto gewandelt. Im neuen Konzern macht die Reifensparte nunmehr noch einen Umsatz von rund 25 Prozent aus, während dies derzeit noch gut 41 Prozent sind (2006). Auch weitere Akquisitionen seien nicht ausgeschlossen, sagte Wennemer.

Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, begrüßte den Verkauf von VDO an Continental. Dies sei eine „hervorragende Entscheidung für den Automobilstandort Deutschland“. Sie stärke das Gewicht der deutschen Zulieferindustrie im harten Wettbewerb auf den Weltmärkten. Strategisch sei dies eine sehr gute Ausgangsstellung. Auch in der Politik stößt das Geschäft auf ein positives Echo. „Ich sehe in der Entscheidung die Basis für eine gute Zukunft von Siemens VDO“, sagte der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU). Die Lösung sei positiv für die Standorte in Bayern.

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