FIA verfügt die Kennzeichnung von Reifenmischungen

Wie der Motorsportweltverband FIA nun verfügt hat, muss Bridgestone künftig die unterschiedlichen Reifenmischungen, die in einem Rennen eingesetzt werden, auch farblich unterschiedlich zu kennzeichnen. Unklar sei allerdings noch, wie der Alleinausrüster den Beschluss umsetzen werde, meldet Auto Motor Sport. Die Idee, wie in der Champcar-Serie die Flanke des weicheren Gummis rot zu lackieren, hätten die Japaner demnach verworfen. Sie fürchteten, auf diese Weise eine Menge Ausschussware zu produzieren. „Der weichere Reifen auf einer Strecke könnte auf einem anderen Kurs der härtere sein“, gibt Bridgestones früherer Technik-Chef Hisao Suganuma zu bedenken.

Das Thema steht bereits seit einem halben Jahr auf der Agenda der FIA, ohne dass es dazu bisher konkrete Beschlüsse gegeben hätte. Mit dem aktuellen Vorstoß soll es Fans an den TV-Geräten und auf den Tribünen leichter fallen zu verstehen, warum ein Fahrer gerade scheinbar überdurchschnittlich langsam bzw. schnell auf der Strecke unterwegs ist. Dies wollten einige Rennställe mit Vehemenz verhindern. Sie fürchteten, die Gegner könnten aus der neuen Transparenz Vorteile ziehen. Bridgestone stellt für die komplette Saison vier unterschiedliche Reifentypen zur Verfügung, von denen dann jeweils zwei auf einer Rennstrecke zugelassen werden. Die Fahrer müssen im Verlauf eines Grand Prix in jedem Fall beide Reifentypen benutzen. Am 16. März beginnt die neue Saison.

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