Goodyear-Streik kurzfristig positiv für den Cash-Flow

Der nun seit einem Monat andauernde Streik der United Steelworkers (USW) in 16 Goodyear-Fabriken in Nordamerika kostet das Unternehmen wöchentlich 30 bis 35 Millionen Dollar an operativem Gewinn. Dieser Wert gelte jedenfalls für die Anfangswoche der Arbeitsniederlegung, sagte CEO Robert Keegan am Donnerstag während einer Analystenkonferenz nach Bekanntgabe der Drittquartalszahlen. Gleichzeitig beurteilte er den Streik als „cash-positiven Event“. Ein ausgedehnter Streik werde zwar den Cash-Flow beeinträchtigen. Kurzfristig wirke er aber positiv, da es zu einem Abbau der Lagerbestände komme. Die Produktion in Nordamerika liege derzeit bei rund 50 Prozent des Umfangs vor dem Streik.

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