Gussfelgenwerk für Xtra

Im fernen Jinan wird China Wheel ein völlig neues Aluminiumgussfelgenwerk eröffnen, dessen Leitung der Deutsche Werner-Peter Frischkorn zum 1. Oktober übernehmen soll – die dort produzierten Felgen sollen überwiegend für die Vertriebsgesellschaft Xtra Wheels AG Germany bestimmt sein. Schmiedefelgen wird Xtra aus einer anderen Fabrik erhalten. Im Übrigen spiele sich mittlerweile die Belieferung der hiesigen Vertriebsgesellschaft, die seit 1. September in Lüdenscheid Sitz und Lager hat, mit Guss- und Schmiedefelgen ein und beginne in geordneten Bahnen zu verlaufen, berichtet Vertriebschef Jens Klausdeinken, in Personalunion auch stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat der Xtra Wheels AG Deutschland.

Das völlig neue und komplette Werk von Jinan (14 Gießmaschinen, entsprechende Bearbeitungs- und Lackierkapazitäten) war von einem Chinesen errichtet worden ohne einen einzigen Kunden zu haben und ergänzt jetzt das Fertigungsnetzwerk von China Wheel, in dem es fast zeitgleich in einer anderen Fabrik zu einem Eklat gekommen ist: Dass sich der Direktor dieses Werkes von China Wheel trennen und sich selbstständig machen wolle, sei noch in Abstimmung mit der Konzernspitze geschehen, berichtet Frischkorn, nicht jedoch, dass dieser Werksdirektor rund 40 qualifizierte Mitarbeiter für seine eigene neue Fabrik mitnehmen werde.

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