Mit 400 neuen F1-Rennreifen reist Michelin zum Ungarn-GP

Obwohl Michelin die Formel 1 zum Ende des Jahres verlassen wird, lehnt sich der Reifenhersteller eigenen Angaben zufolge deshalb keineswegs zurück. „Obwohl bereits zwei Drittel der Saison vorüber sind, lassen wir keine Sekunde locker“, gibt sich Nick Shorrock, Direktor der Formel-1-Aktivitäten bei den Franzosen, kämpferisch. „Die Pneus für den Großen Preis von Ungarn haben wir zwar nach einem intensiven Test im spanischen Jerez vor zwei Wochen bestimmt. Dennoch konnten wir unseren Partnerteams die Möglichkeit einräumen, ihre Reifenwahl nach dem Großen Preis von Deutschland noch einmal anzupassen. Dank der schnellen Arbeit unserer Produktionsabteilung in Clermont-Ferrand konnten wir selbst Ergebnisse der Hockenheim-Rennanalyse noch einfließen lassen“, so Shorrock weiter.

Wie der Formel-1-Newsdienst F1Total in Erfahrung gebracht hat, soll der Hersteller seit dem vergangenen Wochenende nicht weniger als 400 neue Rennreifen für die von ihm unterstützten Teams gefertigt und nach Budapest geflogen haben. „Nahezu jedem unserer Partner stehen dabei Pneus zur Verfügung, die in puncto Karkassenkonstruktion und Laufflächenmischung exakt auf die Anforderungen des einzelnen Rennwagens zugeschnitten sind“, erklärt Shorrock. „Angesichts der zunehmend komplexeren Entwicklungsarbeit haben wir unsere Abteilung weiter verstärkt. Dadurch können wir noch besser und kurzfristiger auf die Bedürfnisse unserer einzelnen Partner eingehen und alle Verbesserungspotenziale ausschöpfen. Die geforderte Reaktionszeit wird in dieser heißen Phase der Saison immer kürzer“, fügt er hinzu.

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