Bridgestone schließt Reifenfabrik in Chile zum Jahresende

Laut japanischen Medienberichten will die Bridgestone Corp. ihre Fabrik im chilenischen Coquimbo zum Jahresende schließen. Der Grund sei ein kontinuierlicher Nachfragerückgang nach den Reifen, die dort gefertigt werden. Die Fabrik habe bereits in den vergangenen Jahren nicht die Erwartungen des Konzerns erfüllt; in diesem Jahr werde sogar ein „beträchtlicher Verlust“ erwartet. Die Fabrik wird seit 1975 betrieben und 1999 von Bridgestone Firestone Chile S.A. übernommen, einer Tochtergesellschaft der Bridgestone Americas Holding Inc. mit Sitz in Nashville (Tennessee/USA) und beschäftigt gegenwärtig rund 470 Menschen. Bridgestone baut in Coquimbo radiale und diagonale Pkw-, Llkw-, Bus- und Offroadreifen. Rund 70 Prozent der Produktion werden dem unteren Ende des Marktes zugerechnet, wo die Konkurrenz hart und billig ist.

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