GM klagt Goodyear an: Nicht gelieferte OE-Reifen

(Akron/Tire Review) Laut einer Lokalzeitung aus dem amerikanischen Macomb County (Michigan/USA) hat General Motors Corp. beim örtlichen Gericht Klage gegen Goodyear eingereicht. Goodyear habe im Streit über Preise für Erstausrüstungsreifen zugesicherte Lieferungen nicht erfüllt, heißt es dort. Goodyear will höhere Preise mit dem Hinweis auf die stark steigenden Rohstoffkosten durchsetzen. Bei General Motors hätten die fehlenden Lieferungen nun zu Produktionsverzögerungen, Stilllegungen und Absatzeinbußen geführt. Auch sei der Ruf des Autobauers geschädigt worden. Goodyear ließ in einer schriftlichen Stellungnahme wissen, dass die Anklage nicht repräsentativ für das Verhältnis mit dem größten Automobilhersteller der Welt sei. Darüber hinaus betrachte Goodyear das eigene Verhalten „im Rahmen gültiger Verträge“ als rechtmäßig, deutet aber auch an, dass die „Meinungsverschiedenheit“ wohl nur von begrenzter Dauer sein werde.

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