Cooper Tire rutscht weiter in die Verlustzone

Nachdem Cooper Tire & Rubber bereits das vergangene Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von neun Millionen US-Dollar beendet hatte, gehen die Negativschlagzeilen auch im neuen Jahr weiter. Der amerikanische Reifenhersteller konnte im ersten Quartal zwar seinen Umsatz um 16,1 Prozent auf jetzt 596,6 Millionen Dollar steigern. Gleichzeitig schloss das Unternehmen mit Sitz in Findlay (Ohio/USA) aber das Quartal mit einem operativen Verlust von 4,3 Millionen Dollar ab, nachdem man im selben Quartal des Vorjahres noch einen operativen Gewinn in Höhe von 5,9 Millionen Dollar erzielt hatte. Auch beim Nettoquartalsergebnis rutschte Cooper in die Verlustzone ab. Nach einem Quartalsgewinn von 5,2 Millionen Dollar schlägt während der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres ein Nettoverlust von 5,2 Millionen Dollar zu Buche.

Einer des wesentlichen Gründe für diese Verschlechterung dürfte die Übernahme der Shandong Chengshan Tire Company, Ltd. sein, die zum 4. Februar 2006 rechtsgültig wurde. Seitdem werden die aus der Übernahme hervorgegangenen Unternehmen bzw. deren operative Ergebnisse in die Quartals- und Jahresberichte aufgenommen. Laut aktuellem Bericht hat Cooper rund 80 Millionen Dollar für die Übernahme zahlen müssen; ursprünglich war von 70 Millionen Dollar die Rede. Shandong Chengshan war der drittgrößte Reifenhersteller des Landes, der sich in chinesischer Hand befand, und produziert gut 6,5 Millionen Pkw-, Llkw- und Lkw-Reifen der Marken Chengshan und Austone pro Jahr. Darüber hinaus berichtet Cooper erneut über operative Probleme in seinen Fabriken. Unterdessen gibt Cooper bekannt, eine Quartalsdividende von 10,5 US-Cent je Aktie zahlen zu wollen; die 137. Ausschüttung in Folge.

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