Michelin übertrifft Analystenerwartungen

Michelin hat seinen Umsatz im ersten Quartal gesteigert und somit die Analystenerwartungen übertroffen. Der Umsatz ist laut des in Clermont-Ferrand veröffentlichten Quartalsberichts um 10,2 Prozent auf 3,98 Milliarden Euro gestiegen. Analysten hatten im Schnitt 3,852 Milliarden Euro erwartet. Auf vergleichbarer Basis betrage der Umsatzanstieg allerdings nur 5,3 Prozent, erklärte Michelin. Vor allem ein günstiger Wechselkurs beflügelte das Ergebnis.

Eine Umsatzsteigerung von zwei Prozent seien auf höhere Absätze zurückzuführen, 3,8 Prozent auf einen verbesserten Preismix, der die höheren Rohstoffkosten im ersten Quartal aufwiegt. Die Umsätze mit Pkw- und Llkw-Reifen stiegen weltweit um 11,7 Prozent auf jetzt 2,175 Milliarden Euro (Anteil: 54,6 %), die Umsätze im Nutzfahrzeugreifengeschäft um immerhin noch 10,6 Prozent auf jetzt 1,291 Milliarden Euro (32,4 %). Der verbleibende Umsatz von 514 Millionen Euro (+3,6 %) wird mit EM-, Landwirtschafts- und Motorradreifen erzielt. Der Konzern bleibt trotz anhaltend hoher Rohstoffkosten dennoch bei seiner ursprünglichen Vorhersage, in diesem Jahr einen höheren operativen Gewinn zu erwirtschaften und eine Umsatzrendite wie auf dem Niveau von 2005 zu erreichen. Analysten setzen unterdessen ein Fragezeichen hinter die Erwartungen, insbesondere was die wichtigen Lkw-Ersatzmärkte in Westeuropa und Nordamerika betrifft.

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