Rallye-WM: Vierter BFGoodrich-Sieg im vierten Lauf

Nach seinem Sieg beim dritten Lauf zur Rallyeweltmeisterschaft in Mexiko entschied Titelverteidiger Sébastien Loeb am letzten März-Wochenende auch die spanische Asphaltrallye Catalunya-Costa Daurada für sich. Damit fuhr der auf BFGoodrich-Reifen startende Titelverteidiger im vierten Rennen der Saison Sieg Nummer vier für die Marke ein. Bislang standen nämlich sowohl Loeb als auch der ebenfalls auf BFGoodrich-Pneus vertrauende Ford-Werksfahrer Marcus Grönholm jeweils zweimal ganz oben auf dem Treppchen. Somit scheint sich bereits nach vier von 16 WM-Läufen ein Duell zwischen diesen beiden Fahrern abzuzeichnen.

Auch bei der diesjährigen Rallye Catalunya stand schnell fest, dass beide den Sieg wohl unter sich ausmachen würden. Erst auf den Positionen sieben und acht folgten mit Petter Solberg und Stéphane Sarrazin (jeweils Subaru) die beiden ersten nicht BFGoodrich-bereiften Teilnehmer. Als „Kinderspiel“ wertet Aimé Chatard den WM-Lauf dennoch keineswegs. Denn anders als vorhergesagt, präsentierte sich das Wetter rund um den Start- und Zielort Salou südwestlich von Barcelona nicht kühl und verregnet, sondern eher sommerlich sonnig und warm mit Temperaturen von bis zu 25 Grad Celsius. „Die Asphalttemperaturen erreichten am Samstagnachmittag sogar 33 Grad Celsius“, so der bei BFGoodrich für das Engagement in der Rallye-WM Verantwortliche.

„Unseren Fahrern standen drei verschiedene Trockenpneus zur Verfügung. Schlussendlich aber war es die mittlere Laufflächenmischung ‚g-Force Profiler 2’, die vornehmlich zum Einsatz kam – ein schöner Beweis für die Konkurrenzfähigkeit und Dauerhaltbarkeit unserer Rallyereifen“, fügt Chatard hinzu. Die Freude über dieses Ergebnis wurde allerdings von einem tragischen Unfall überschattet: Nach einem Ausritt wurde der Deutsche Jörg Bastuck – Beifahrer des Junior-WM-Debütanten Aaron Burkart – bei dem Versuch, ein defektes Rad zu wechseln, von einem nachfolgenden Teilnehmer erfasst und tödlich verletzt.

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