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Goodyear kann Nettogewinn 2005 fast verdoppeln

Trotz eines Nettoverlustes von 51 Millionen US-Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2005, der unter anderem auf den Verkauf der Landwirtschaftreifensparte zurückgeführt wird, hat die Goodyear Tire & Rubber Company auf das Gesamtjahr gesehen den Nettogewinn auf 228 Million US-Dollar steigern und verglichen mit 2004 (115 Millionen US-Dollar) somit annährend verdoppeln können. Beigetragen dazu hat nach Meinung des Reifenherstellers vor allem der kräftig gestiegene Umsatz, wobei bezüglich des Reifengeschäftes in allen der nach Regionen gegliederten Divisionen – USA, Europa, Lateinamerika, Asien/Pazifik, Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika – sowie auch bei der Business Unit Engineered Products durchgängig neue Rekordmarken gesetzt werden konnten. Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg um sieben Prozent von 18,4 Milliarden (2004) auf nunmehr 19,7 Milliarden US-Dollar im abgelaufenen Geschäftsjahr – das vierte Quartal 2005 trug hierzu 4,9 Milliarden US-Dollar bei.

„Eine hohe Nachfrage nach unseren innovativen neuen Reifen hat zusammen mit einem verbesserten Marketing zu einem für uns günstigeren Produktmix und letztlich höheren Verkaufserlösen geführt“, sagt Robert J. Keegan, Chairman und Chief Executive Officer des Unternehmens. Außer in Nordamerika konnte in allen Märkten der Reifenabsatz im Vergleich zu 2004 gesteigert werden: Insgesamt konnte Goodyear weltweit 226,4 Millionen Reifen an den Mann bzw. die Frau bringen, was einem Mengenzuwachs von rund 1,4 Prozent entspricht. „Wir haben ein weiteres sehr gutes Jahr abgeschlossen, und ich bin stolz auf die 2005 erzielten Fortschritte. Dies ist vor allem auf die Anstrengungen aller unserer Mitarbeiter zurückzuführen, mit viel Engagement und Innovationen die Markenreputation weiter zu verbessern“, so Keegan weiter. Der Erfolg der neu im Markt eingeführten Produkte – genannt werden die „Assurance“-Reifenfamilie und die „SilentArmor“-Technologie für den nordamerikanischen Markt sowie „UltraGrip 7“ und „RunOnFlat“ für den Markt in Europa – zeige, dass Goodyear es verstehe, den Anforderungen und Wünschen der Verbraucher gerecht zu werden.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung sei der jüngst vorgestellte Reifen „Eagle ResponsEdge“ für den US-Markt, bei dem Karbonfasern an der äußeren Seitenwand als Verstärkermaterialien eingesetzt werden und ihm so dank einem Plus an Steifigkeit zu einem verbesserten Handling und höherer Lenkpräzision verhelfen sollen. „Obwohl weiter steigende Rohmaterialkosten und Währungskurseffekte auch weiterhin eine Herausforderung darstellen werden, sind wir davon überzeugt, mit unserer auf Innovationen ausgerichteten Produktstrategie, der anhaltenden Verbesserung des Produktmixes sowie einer gleichzeitigen Verringerung der Kosten auf ein solides Fundament für den weiteren Weg zu unserem Turnaround bauen zu können“, ist sich Keegan sicher. Allein im vergangenen Jahr sollen sich seinen Worten zufolge die Ausgaben des Unternehmens für Reifenrohmaterialien im Vergleich zu 2004 um etwa elf Prozent bzw. 550 Millionen US-Dollar erhöht haben.

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