US-Gewerkschaft mit „schneidender Kritik“

(Akron/Tire Review) Die amerikanische Gewerkschaft United Steelworkers (USW) hat jetzt eine „schneidende Kritik an Managementfehlern“ bei Continental Tire North America veröffentlicht und sich damit gegen Pläne des Reifenherstellers gewandt, abermals Mitarbeiter im Werk in Charlotte (North Carolina/USA) zu entlassen. Conti, so beklagt sich die Gewerkschaft, „scheine entschlossen, die sinkende Nachfrage in den USA und Kanada durch Importe aus Niedriglohnländern zu bedienen“. Ron Hoover, Executive Vice President der USW weiter: „Anders als andere erfolgreiche Unternehmen hat Continental weder eine rationale Marketingstrategie entwickelt, noch notwendige Investitionen in der Produktforschung und -entwicklung getätigt. Anstatt einen konstruktiven Dialog mit der Arbeitern und der Gewerkschaft zu entwickeln und nach neuen Lösungen zu suchen, wiederholt das Unternehmen seine Fehler immer wieder und verlangt Zugeständnisse der Arbeiter.“ Die Gewerkschaft hofft weiterhin, dass Continental die Ankündigung nicht wahrmacht und ab März den neuerlichen Arbeitsplatzabbau nicht umsetzt, sondern dass bis dahin eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann.

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