Aus Tenneco Automotive wird Tenneco Inc.

Tenneco Automotive hat sich in Tenneco Inc. umbenannt. Die Namensänderung erfolgt Unternehmensangaben zufolge im Rahmen einer teilweisen Neuausrichtung des Automobilzulieferers, der eigenen Aussagen zufolge mittlerweile auch auf einer Reihe von Märkten aktiv ist, die nicht unmittelbar zum Automotive-Bereich gehören. Tenneco produziert hauptsächlich Fahrwerkskomponenten (Marke Monroe) und Abgassysteme (Marken Walker/Gillet) sowie Elastomerprodukte (Marke Clevite) für die Erstausrüstung und das Ersatzgeschäft. „Seit seiner Eigenständigkeit im Jahr 1999 hat sich Tenneco durch einheitliche Strategien, eine verlässliche Umsetzung der Planungen und eine außergewöhnlich gute Kundenorientierung ausgezeichnet“, erklärt Mark P. Frissora, Chairman, CEO und President von Tenneco. „Die Umbenennung in Tenneco verdeutlicht, dass wir unsere Kunden auf den neuen Märkten genauso engagiert unterstützen werden wie unsere Stammkunden im Automotive-Bereich.“

Die verschärften Emissionsvorschriften und das gestiegene Sicherheitsbewusstsein haben nach Aussagen des Unternehmens für eine steigende Nachfrage nach Tenneco-Produkten geführt und auf diese Weise für einen ununterbrochenen Umsatzanstieg während der zurückliegenden 14 Quartale gesorgt. Damit sich diese positive Entwicklung weiterhin fortsetzt, habe man in Wachstumsmärkte wie China oder Osteuropa investiert und darüber hinaus Produktlinien für Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie für den Ersatzmarkt entwickelt. Zusätzlich vertreibt Tenneco Bremsbeläge, Filter und andere Autopflegeprodukte. Um dabei die Kostenkontrolle nicht aus dem Blickwinkel zu verlieren, setzt Tenneco auf Lean Manufacturing und Six-Sigma-Qualitätsprogramme, womit die Effizienz der Fertigungsprozesse weiter gesteigert werden soll.

Das US-amerikanische Unternehmen betreibt 14 eigene Technikzentren und erwirtschaftet mit weltweit rund 18.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar. Dank Erfolgen in den Bereichen Konstruktion, Entwicklung und Fertigung sowie kontinuierlichen operativen Verbesserungen habe man in 15 aufeinander folgenden Quartalen seine Erträge (EBITDA) steigern können. „Wir haben unser Finanzergebnis verbessert und die Prozesse so angepasst, dass wir unsere sehr unterschiedlichen Märkte und Regionen optimal betreuen können,“ erklärt Frissora. „Wir werden auch weiterhin die innovativen Produkte und Leistungen anbieten, die unsere Automotive-Kunden von uns erwarten. Diese Produkte und Leistungen werden wir künftig auch auf den neuen Märkten offerieren.“

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