Schmiergelder auch bei BMW

Ein für den Einkauf von Teilen für den Mini leitender Mitarbeiter ist heute nach einem Bericht des Manager Magazin verhaftet worden. Er soll Schmiergelder in Höhe von rund 100.000 Euro von einem Zulieferer verlangt und bekommen haben. Die Sache flog durch einen Hinweis des zuständigen Finanzamtes auf. Es scheint sich “nur” um einen aufgedeckten Einzelfall zu handeln. BMW ist damit der Dritte im Bunde, der kleine und große Schurken in Führungspositionen beschäftigt. Zuvor hatte in diesem Jahr bereits DaimlerChrysler mehrere Führungskräfte aus dem Vertrieb fristlos gefeuert und Unterlagen an die Staatsanwaltschaft gegeben. Der Skandal um das “System Volkswagen” reicht gar bis weit in die Vorstandsetagen hinein. Noch ist ungewiss, ob schon alle krummen Geschäfte an die Oberfläche gezogen werden konnten oder die Affäre erst begonnen hat.

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