Britische Ex-Goodyear-Mitarbeiter gehen leer aus

Die in Wolverhampton (England), Goodyear-Standort seit 1927 und in den Jahren 2002 bis 2004 sukzessive als Produktionsstätte aufgegeben, beheimatete Zeitung „Express & Star“ berichtet, dass Tausende von ehemaligen Mitarbeitern, die bis zu 40 Jahre für den Reifenhersteller gearbeitet hatten und in einen Fonds zur Krankheitsvorsorge eingezahlt hatten, bei einer jetzt erfolgenden Ausschüttung von insgesamt einer Million Pfund (ca. 1,45 Millionen Euro) leer ausgehen. Sie hatten vor dem Oktober 2003 ihre Jobs verloren und kommen damit nicht in den Genuss der 1.150 Pfund (1.671 Euro), die jetzt im Rahmen der Auflösung der „Goodyear Relief Society“ an 946 ehemalige Kollegen ausgeschüttet werden. Egal wie lange sie in Goodyear-Diensten standen und eingezahlt haben, entscheidend sei nur, dass sie zum Oktober 2003 noch auf der Gehaltsliste standen. Der 1950 ins Leben gerufene Fonds wurde nicht von Goodyear, sondern von Mitarbeitern der Fabrik gemanagt und beruhte auf Freiwilligkeit.

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