Continental verbessert Umsatz und Ergebnis im 1. Quartal deutlich

Die Continental AG (Hannover) bleibt auf Erfolgskurs. Der internationale Automobilzulieferer legte im ersten Quartal bei Umsatz und Ergebnis zu. „Wir behalten unsere Rekordziele für das gesamte Jahr trotz eher schwacher Automobilkonjunktur fest im Visier. Unser Ziel bleibt es, 2005 zum vierten Mal in Folge neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ertrag zu erzielen und wir sind auf einem guten Weg“, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer heute in Hannover.

Im ersten Quartal 2005 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent auf 3.253,1 (Vorjahr: 2.986,1) Mio. Euro, Phoenix trug mit 237,7 Mio. Euro zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen erhöhte sich der Konzernumsatz um 2,6 Prozent. Das operative Konzernergebnis EBIT stieg um 9,5 Prozent auf 281,7 (257,3) Mio. Euro. Die Umsatzrendite beträgt 8,7 (8,6) Prozent. Ohne die Konsolidierung von Phoenix beträgt die Umsatzrendite 9,0 Prozent. Phoenix erzielte ein operatives Ergebnis in Höhe von 11,3 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich überproportional um 24,8 Prozent auf 167,0 (133,8) Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,15 (0,99) Euro.

Die Investitionen im ersten Quartal stiegen signifikant. „Zum 31. März haben wir für Forschung und Entwicklung 142,2 Mio. Euro aufgewendet, das entspricht 4,4 Prozent vom Umsatz nach 4,1 Prozent vor einem Jahr. Außerdem haben wir 158,4 Mio. Euro in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,9 Prozent nach 3,7 Prozent“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Der Zinsaufwand reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 21,9 (32,6) Mio. Euro. „Wir haben unsere Verschuldung weiter abgebaut. Die Netto-Finanzschulden reduzierten sich im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 659,6 Mio. Euro auf 1.065,1 Mio. Euro. Die Gearing Ratio verringerte sich auf 34,5 Prozent nach 90,3 Prozent im ersten Quartal 2004“, erläuterte Finanzvorstand Dr. Alan Hippe, der ferner darauf hinwies, dass der Konzern die Bilanzierung auf IFRS umgestellt hat. „Es gibt aber keine großen Auswirkungen.“

Am 31. März 2005 beschäftigte Continental 81.167 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Anstieg um 581 Beschäftigte gegenüber dem 31. Dezember 2004.

Die Quartalszahlen der Divisionen

Die Division Automotive Systems steigerte den Umsatz während des ersten Quartals 2005 um 2,6 Prozent auf 1.281,6 (1.249,0) Mio. Euro. Bereinigt um Währungskursveränderungen ergibt sich eine Erhöhung um 3,2 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 7,0 Prozent auf 124,3 (116,2) Mio. Euro, die Umsatzrendite stieg auf 9,7 (9,3) Prozent.

Die Division Pkw-Reifen erhöhte den Umsatz während der ersten drei Monate 2005 im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 6,7 Prozent auf 980,6 (919,4) Mio. Euro. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskurseffekte beträgt der Anstieg 3,3 Prozent. Hier wirkt sich aus, dass die bisher vollständig in der Division Nfz-Reifen konsolidierte malaysische Tochtergesellschaft Continental Sime Tyre seit Jahresbeginn entsprechend den Produktgruppen den Divisionen Pkw-Reifen und Nfz-Reifen zugeordnet ist. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 7,4 Prozent auf 91,1 (84,8) Mio. Euro, die Umsatzrendite betrug 9,3 (9,2) Prozent.

Die Division Nutzfahrzeugreifen verzeichnete während der ersten drei Monate 2005 einen Umsatzrückgang um 9,6 Prozent auf 306,6 (339,3) Mio. Euro. Bereinigt um Konsolidierungs- und Währungskursveränderungen – vor allem durch die veränderte Konsolidierung von Continental Sime Tyre – ergibt sich ein Umsatzanstieg um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjah-reszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 12,9 Prozent auf 17,5 (15,5) Mio. Euro. Die Umsatzrendite beträgt 5,7 (4,6) Prozent. Bereinigt um Konsolidierungskreiseffekte stieg das EBIT um 6,9 Mio Euro.

Die Division ContiTech erhöhte den Umsatz um 43,0 Prozent auf 707,9 (495,2) Mio. Euro während des ersten Quartals 2005. Phoenix trug mit 237,7 Mio. Euro zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungskreiseffekte u.a. durch Phoenix sowie Währungskursveränderungen verringerte sich der Umsatz um 2,7 Prozent. Die Division steigerte das operative Ergebnis (EBIT) um 19,5 Prozent auf 58,3 (48,8) Mio. Euro. Die Umsatzrendite ging auf 8,2 (9,9) Prozent zurück. Phoenix trug mit 11,3 Mio. Euro zum Ergebnisanstieg bei.

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