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Neuzulassungen in Europa rückläufig

Die Neuzulassungszahlen in Westeuropa und in der Europäischen Union waren auch im September weiter rückläufig. Das gab der Europäische Verband der Automobilhersteller ACEA jetzt bekannt. 0,6 Prozent weniger Autos wurden im vergangenen Monat in Westeuropa (EU15 plus EFTA-Staaten) zugelassen als noch ein Jahr zuvor. Darin drücke sich eine insgesamt schwache Nachfrage aus, so der Verband, der die Situation mit der allgemein unsicheren, wirtschaftlichen Zukunft in vielen Staaten Europas erklärt.

Betrachtet man dazu auch noch die neuen EU-Mitglieder, sinkt diese Kennzahl sogar auf ­1,6 Prozent, da in den größeren Ländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn die Zulassungszahlen überall zweistellig eingebrochen sind. Unter den großen westeuropäischen Automärkten konnte der Verband einzig für Spanien eine positive Entwicklung erkennen (+6,2 %). In Deutschland gingen die Zulassungen dem ACEA entsprechend um 3,7 Prozent zurück, in Großbritannien noch um 2,0 Prozent.

Auf das gesamte bisherige Jahr gesehen (Januar-September) ist die Situation allerdings etwas stabiler: +1,5 Prozent in EU15 plus EFTA. Nicht so in Deutschland, wo die Neuzulassungen auch aufs Jahr gerechnet bisher noch um 2,4 Prozent zurückgingen.

Unter den Automarken sind es erneut die Koreaner und Japaner, die sich über starke Zuwächse freuen können. So etwa Kia: +62,2 Prozent, oder Hyundai: +29,4 Prozent. Allerdings kann auch BMW diesmal nicht klagen, da in Westeuropa im September immerhin 18,7 Prozent mehr BMWs und Minis zugelassen wurden. Gegen den allgemeinen Abwärtstrend wenden sich ebenfalls General Motors (Opel, Saab; +1,2 %) und Ford (+5,6 %), wobei der amerikanische Autokonzern in Westeuropa insbesondere von den Volvo-Neuzulassungen zehren kann, die 18,4 Prozent anstiegen.

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