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Zentralfaktura Lkw-Flottengeschäft bei Bridgestone

Sie wirkt zunächst kompliziert, aber mit etwas Übung ist sie einfach zu bewerkstelligen und bringt Reifenhändlern eine Menge Vorteile: die Zentralfakturierung im Dreieck Lkw-Flotte, Reifenfachhandel, Bridgestone will Transparenz und faire Beziehungen unter gleichwertigen Partnern schaffen.

Seit Beginn 2003 rechnet Bridgestone mit Flotten und Händlern über Zentralfaktura ab und zieht nach eineinhalb Jahren, so der Verkaufsleiter Lkw-Flotten bei Bridgestone Konrad Bartels, positive Zwischenbilanz. Das System funktioniert über mehrere Schritte: Die ca. 550 eingebundenen Truck Point-Händlerniederlassungen in Deutschland haben eine große Auswahl von Bridgestone-Lkw-Reifen an Lager. Fährt das Fahrzeug einer Flotte, mit der Bridgestone einen entsprechenden Liefervertrag vereinbart hat, auf den Hof, prüft der Reifenhändler den Zustand der Reifen am Fahrzeug und nach einem Blick in die Reifenregelung, die der Flottenbetreiber individuell festgelegt hat, weiß er, welcher Service, welche Produkte und welche Behandlung im konkreten Fall zu erbringen sind. Anschließend führt er alle erforderlichen Arbeiten am Fahrzeug durch und dokumentiert diese ebenfalls im Fahrzeug-Check-Formular.

Alle Informationen aus dem Fahrzeug-Check werden in eine eigens eingerichtete Internet-Plattform durch den Servicepartner eingegeben. Wichtig ist, dass er anschließend seine Serviceleistungen korrekt in das System eingibt, um den Status aktuell zu halten und die genaue Abrechnung zu ermöglichen. Dies ist ein besonders wichtiger Arbeitsschritt, da auf Basis der eingegebenen Daten alle Abrechnungen erfolgen. Über eine Internetplattform sind Flottenbetreiber, Reifenhändler und Bridgestone miteinander verbunden und können den Status jedes Servicefalls sowie der Reifen jedes Fahrzeugs einsehen. Außerdem sind für den Flottenbetreiber alle Daten vorheriger Dienstleistungen am Fahrzeug abrufbar.

Ziel von Bridgestone ist es, dass 95 Prozent aller Servicefälle via Internetplattform (http://tyre-link.bfeurope.com) eingegeben werden können. Für die restlichen Fälle sind zwei Bridgestone-Mitarbeiter über eine Hotline (06172/408-366 oder -496) zu erreichen. Thomas Rafinski und Heidi Günther können Rat geben oder die notwendigen Eintragungen auch selbst vornehmen. Per e-mail sind sie zu erreichen unter: zentralfaktura@bridgestone-eu.com).

Hat der Flottenbetreiber die Serviceleistung seinerseits geprüft, erfolgt die Abrechnung gegenüber dem Servicepartner und der Flotte. Vorteil des Flottenbetreibers ist, dass seine Fahrer an allen Truck Point-Servicestationen zu gleichen Konditionen bedient werden und nur die zuvor festgelegten Serviceleistungen erfolgen. Außerdem hat er nur einen zentralen Abrechnungspartner.

Für den Händler ergeben sich mehrere entscheidende Vorteile. Umsatz und Absatz bleiben bei ihm, doch Bridgestone übernimmt die Zahlungsgarantie. Die Einbindung in ein wachsendes Marktsegment bei fairer Vergütung für Waren und Dienstleistungen eröffnet Chancen – neue Kundenkreise mit potenziell hoher Kundenbindung können gewonnen werden. Zudem kann sich der Händler durch die Informationen und Reifenregelungen, die ihm das System bietet, als kompetenter Ansprechpartner profilieren und beispielsweise durch konsequente Anwendung der Reifenregelung effektive Kosten sparen.

Die meisten Händler hätten ihre Vorteile und Chancen, die sich durch die Zentralfaktura ergeben, erkannt, erklärt Konrad Bartels. „Wer die Hürde der Internetnutzung überwunden hat, kann sich hier kontinuierliche Einnahmen sichern und beim Flottenbetreiber als Problemlöser punkten“, ist sich Bartels sicher.

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