Landesbank empfiehlt Pirelli-Aktien zu halten

Die Landesbank Baden-Württemberg empfiehlt die Aktie des italienischen Automobilzulieferers Pirelli & C. S.p.A. in einer Analyse weiterhin zu halten. Mit einem gesamten Umsatzplus von acht Prozent und der Verbesserung der operativen Marge auf 5,3 Prozent habe Pirelli im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen, wie der Onlinedienste Finanzen.net berichtet. Der Reifenbereich sei weiterhin das Zugpferd des Konzerns. Dessen Umsatz sei um neun Prozent geklettert. Die operative Marge von 9,4 Prozent (Vj.: 8,5 %) untermauere, dass Pirelli die gestiegenen Rohstoffkosten erfolgreich an die Kunden habe weitergeben können.

Real Estate habe das EBIT auf 66 Millionen Euro verbessert. Pirelli habe in der vergangenen Woche 8,4 Prozent seiner Anteile an der Immobilientochter für etwa 90 Millionen Euro verkauft. Die Beteiligungsquote sei dadurch auf etwa 51 Prozent auf verwässerter Basis gefallen, so Finanzen.net weiter. Nach dem Verkauf der Anteile an Pirelli Real Estate erhöhe sich die EBIT-Schätzung der Analysten für das Gesamtjahr von 370 auf 450 Millionen Euro. Ihre EPS-Schätzung (Gewinn pro Aktie) ändern sie nicht, da sich der zusätzliche Erlös auf eine sehr hohe Anzahl ausstehender Aktien verteile. Die Analysten halten die Aktien weiterhin für fair bewertet und bekräftigen daher ihr „Halten“-Rating.

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