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Argentinien-Rallye: persönliche Bestleistung von Mikko Hirvonen

Mikko Hirvonen erzielte als Vierter der Rallye Argentinien sein bestes persönliches Ergebnis seit seinem Einstieg in die Rallyeweltmeisterschaft. Der Subaru-Werkspilot – mit 23 Jahren eines der jüngsten Talente in der Rallye-WM – steuerte seinen Impreza WRC mit Pirelli-Reifen erstmals auch zu einer Bestzeit. Hirvonen ließ seinen etwa 300 PS starken Wagen auf der ersten Etappe morgens mit der Variante „KM6“ der Pirelli „PZero“-Baureihe bereifen, bevor er nachmittags die härtere Mischungsvariante „KM4“ wählte. Tags darauf entschied sich der finnische Nachwuchsmann bei ähnlichen Außentemperaturen am Morgen für das „KP4“-Profil und wechselte für den lockeren Schotter am Nachmittag auf die „KM4“-Version. Bestzeit fuhr er am Abschlusstag mit dem Pirelli „PZero KP4“ auf der 19,19 Kilometer langen Prüfung „Cosquin 2“.

Teamkollege Petter Solberg fiel beim achten von 16 WM-Läufen nach der neunten Wertungsprüfung mit einem Folgeschaden einer Wasserdurchfahrt aus. Bis dahin hatte der aktuelle Weltmeister von der ersten bis zur vierten Wertungsprüfung in Führung gelegen sowie drei Bestzeiten aufgestellt. Pirelli-Sportdirektor Paul Hembery lobte die Subaru-Piloten für ihre Leistungen: „Einen Glückwunsch an Mikko zu seiner persönlichen Bestleistung, die er mithilfe unserer Reifen erzielt hat. Es war eine schwierige Rallye, und es ist schade, dass Petter durch diese Umstände so viel Pech hatte. Vor seinen Problemen hatte er erneut wie schon mehrfach in diesem Jahr bewiesen, dass die ‚PZero’-Baureihe siegfähig ist.“

Gabriel Pozzo verhalf Pirelli in der Klasse für seriennahe Fahrzeuge zu einem Sieg in Argentinien. Der Einheimische gewann die Gruppe-N-Wertung im Subaru Impreza und sammelte als Achter der Gesamtwertung sogar einen Punkt in der Weltmeisterschaft. Dani Sola – im Unterschied zu Pozzo ein eingeschriebener Teilnehmer in der Produktionswagenweltmeisterschaft – feierte seinen zweiten Saisonsieg in dieser Klasse und fuhr auf den zehnten Gesamtrang. Ebenso wie seine Verfolger Jani Paasonen und Manfred Stohl vertraut Sola auf Pirelli-Reifen. Das Spitzentrio aus Argentinien führt in dieser Reihenfolge nach vier von sieben Läufen auch die Tabellenwertung im Feld der seriennahen WM-Fahrzeuge an.

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