US-Anwälte reichen Sammelklagen gegen Goodyear ein

Neben dem unangenehmen Eingeständnis, Konzerngesellschaften über Jahre fehlerhaft verrechnet zu haben und plötzlich mit einem Verlust dazustehen, der um 100 Millionen Dollar über den eigentlich ausgewiesenen Verlusten liegt, droht Goodyear nun weiteres Ungemach. Zunächst wurde bekannt, dass ein Goodyear-Aktionär eine Sammelklage wegen vermeintlich bewusster falscher Verrechnungen, mit denen – so der Vorwurf – die Kurse künstlich hochgehalten werden sollten, auf den Weg bringen will. Nun beteiligen sich weitere amerikanische Anwaltsfirmen und reichen ihrerseits Sammelklagen wegen vermeintlichen Wertpapierbetrugs ein, wie amerikanische Medien berichten. Gegenstand der jetzt eingereichten Sammelklagen sind jeweils Vorwürfe gegen das Unternehmen an sich sowie namentlich gegen Samir F. Gibara, Robert Tieken, Robert J. Keegan und Stephanie Bergeron, heißt es weiter. Des Weiteren werden Goodyear-Aktionäre aufgefordert, den Sammelklagen beizutreten, über deren Annahme in den USA allerdings noch nicht entschieden ist.

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