Defekt an Lenksäule könnte Chrysler teuer zu stehen kommen

Amerikanische Anwälte drängen die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zu einer Untersuchung, die den Autobauer Chrysler zu einer Rückrufaktion von über fünf Millionen Pkw und Kleintransportern zwingen könnte, meldet Reuters. Zwei Anwälte hätten die Behörde bereits im April zu einer Untersuchung angeblicher Defekte an der Lenksäule aufgefordert, sagte eine Chrysler-Sprecherin gestern. “Wir glauben, dass die Vorwürfe unbegründet sind”, fügte sie hinzu. Bisher habe es nach Informationen von Chrysler keine Unfälle oder Verletzten gegeben, die mit der Lenksäule in Zusammenhang stünden. Eine Sprecherin der NHTSA sagte, der Behörde lägen vier Beschwerden und ein Bericht über eine Verletzung durch die Lenksäule vor. Die Einleitung einer förmlichen Untersuchung werde geprüft. Dabei ginge es um rund 5,4 Millionen Fahrzeuge der Marken Chrysler und Dodge aus den Baujahren 1993 bis 1995.

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