Trotz Irak-Krieg: Europäer kaufen doch mehr Autos

Ursprüngliche Befürchtungen, die Verkaufszahlen auf den europäischen Automärkten würden sich infolge des Irak-Kriegs weiter verringern, sind nicht eingetroffen. Wie der europäische Herstellerverband ACEA meldet, hätten die Europäer im März sogar zwei Prozent mehr Autos gekauft, als noch im selben Monat des Vorjahres. Im Februar und im Januar dieses Jahres hatten sich die Absatzzahlen in den EU- und EFTA-Ländern noch jeweils um 3,5 und um 6,2 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten verringert. Der größten Zuwachs im vergangenen Monat registrierte der europäischen Herstellerverband in Italien mit 27,4 Prozent. Der Grund liegt hier bei zusätzlichen Anreizen zur Abmeldung alter Autos. In Deutschland gingen die Anzahl der verkauften Autos um 1,2 Prozent zurück, in Portugal sogar um 23,2 Prozent. Unter den deutschen Herstellern konnte lediglich Daimler-Chrysler seinen Marktanteil halten, BMW und auch die Volkswagen-Gruppe mussten hingegen einen Rückgang ihres Marktanteils hinnehmen. Dagegen legten Ford und GM-Tochter Opel in Teilen des Marktes leicht zu.

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