Kautschukindustrie 2002 dank Reifen erfolgreich

Mittwoch, 19. März 2003 | 0 Kommentare
 
Vorsichtig optimistisch für 2003: WdK-Vorsitzender Paul Eberhard Krug
Vorsichtig optimistisch für 2003: WdK-Vorsitzender Paul Eberhard Krug

Die deutsche Kautschukindustrie konnte im Jahr 2002 nicht vermeiden, dass die triste gesamtwirtschaftliche Entwicklung auch auf sie abfärbte. Dessen ungeachtet gelang der Branche über weitere qualitative Verbesserungen von Produkten nunmehr zum sechsten Mal in Folge eine Umsatzsteigerung. Im Jahr 2002 lag der Umsatz der deutschen Kautschukindustrie mit 9,7 Milliarden Euro um 2,4 % über dem Vorjahresergebnis.

Die Hersteller von Bereifungen trugen mit einem Umsatzplus von 4,0 % auf 5,1 Milliarden Euro wesentlich zum Gesamtergebnis bei. Den wesentlichen Beitrag zur Umsatzsteigerung leistete das Inlandsgeschäft mit knapp 4 Milliarden Euro und einer Steigerung um 4,1 %. Der Auslandsumsatz konnte um 3,4 % auf 1,1 Milliarden Euro erhöht werden.

Insgesamt stagnierte der Stückabsatz an Pkw-Reifen im Jahr 2002 bei rund 67 Millionen Einheiten. Durch erhöhte Lieferungen von Reifen an ausländische Produktionsstätten deutscher Fahrzeughersteller konnte im vergangenen Jahr ein stärkerer Rückgang der Erstausrüstungslieferungen als 2,8 % vermieden werden. Das Erstausrüstungsvolumen des Jahres 2002 an Pkw-Reifen betrug etwas mehr als 27 Millionen Einheiten.

Für die Reifenlieferungen in die Erstausrüstung von leichten Lastkraftwagen und Transportern hat sich im Jahr 2002 ein deutlicher Rückgang um 14,3 % auf 1,8 Millionen Reifen ergeben. Weniger drastisch fiel der Rückgang der Erstausrüstungslieferungen für große Lkw, Busse und Anhänger aus: Mit knapp 1,4 Millionen Reifen blieben die Lieferungen um 5,9 % hinter dem Vorjahr zurück.

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Kategorie: Allgemein

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