Bridgestone mit neuen Gummimischungen in Österreich

In der letzten Woche testete der japanische Lieferant mit seinen Teams auf sechs verschiedenen Strecken in vier Ländern, was vor allem eine logistische Herausforderung war. Alle Teams bekamen die Möglichkeit, mindestens eine Reifenmischung auszuprobieren, die beim nächsten Rennwochenende zum Einsatz kommen wird. Man wird eine komplett neue Mischung mit nach Spielberg nehmen. Dabei handelt es sich um einen Reifen, der bereits ein Rennen gewonnen hat, für Österreich aber leicht modifiziert wurde. ”Nach dem letzten Rennen konnten wir mit unseren Teams feiern, besonders hat uns gefreut, dass Arrows den ersten Punkt nach Hause fahren konnte,” so Bridgestone Motorsport-Direktor Hiroshi Yasukawa. “Nach insgesamt fünf Rennen bin ich mit unserer Leistung und unserer Konkurrenzfähigkeit absolut zufrieden. Aber wir kommen jetzt in eine entscheidende Phase. Wir müssen uns weiterhin verbessern. Zwei oder drei gewonnene Rennen dürfen wir uns nicht zu Kopf steigen lassen. Aus diesem Grunde werden unsere bisherigen Erfolge vergessen sein, sobald wir in Österreich angekommen sind.” Hisao Suganuma, Technical Manager – Bridgestone Motorsport erklärt die Eigenheiten der österreichischen Strecke: “Der A1-Ring stellt besondere Herausforderungen im Vergleich zu anderen Strecken. Er hat besondere Eigenheiten, die bei der Entwicklung der Reifen beachten müssen. Der Asphalt ist sehr glatt und bietet wenig Grip doch ein Reifen, der normalerweise viel Grip bietet, genügt den Anforderungen der anspruchsvollen Kurven nicht. Auf dieser Strecke tendieren die Fahrzeuge zum Untersteuern, was das überhöhte Abnutzen der äußeren Rille zur Folge hat. Der Gummi muss also fest sein und über gute Haftung verfügen.” Der A1-Ring gilt als Power-Strecke, auf der das Gas länger offen ist als gewöhnlich. Sie hat eine Bergab-Bergauf-Topographie und verlangt nach guten Bremsen und guter Traktion. In Sachen Untersteuern ist sie eine der schlimmsten Stecken auf dem Kalender und das Ziel des Reifenpartners ist es, die Teams bei der Einstellung der Balance zu unterstützen. Die Reduzierung des Untersteuerns und die Erhöhung der Traktion hilft, das Auto bei der Geschwindigkeit durch die Kurven zu steuern. Hisao Suganuma: “Von der Strategie her erwarte ich, dass die Teams nur einen Stopp machen werden.”

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.