Rezept aus dem Rechner – Pirelli forciert die virtuelle Mischungsentwicklung

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Dr. Thomas Hanel, bei Pirelli als Global Head of Innovation and Material verantwortlich, sieht die Digitalisierung und Virtualisierung der Reifen- und Reifenmischungsentwicklung nicht als Gefahr für die Mitarbeiter in der F&E-Zentrale des Herstellers, sondern hilft diesen, mehr Projekte schneller und zielgenauer abzuarbeiten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Dass auch die Entwicklung neuer Reifen ein zunehmend digitaler Prozess ist, wundert sicher niemanden. Auch nicht, dass dabei Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommt. Ein Unternehmen, das sich dabei als „technologischer Marktführer“ beschreibt, ist Pirelli. Ende vergangener Woche gewährte der italienische Reifenhersteller einigen Fachjournalisten einen Einblick in sein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum im Mailänder Stadtteil Bicocca, wo seit einiger Zeit die Herstellung von Gummimischungen KI-gestützt stattfindet – mit einigen bemerkenswerten Vorteilen, die der sogenannte Virtual Compounder bringt, wie dazu die NEUE REIFENZEITUNG vor Ort erfuhr.

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